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                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Europäische Hochschulen – Pilotausschreibung 2020

Oliver Reetz/DAAD

Wer kann einen Antrag stellen?

Anträge können von Hochschulen aus einem Erasmus+ Programmland gestellt werden. Der Antragsteller stellt den Antrag im Namen des gesamten Konsortiums. Das Konsortium einer Europäischen Hochschule besteht aus mindestens drei Hochschulen aus Programmländern. Weitere (assoziierte) Partner aus dem Bereich Bildung, Forschung und Wirtschaft sind möglich, erhalten aber keine Förderung.

Kompetitive Antragstellung

Die Antragstellung für eine europäische Hochschulallianz ein sehr arbeitsintensiver Prozess, in den viele Bereiche aller beteiligten Hochschule eingebunden werden müssen. Wir empfehlen, nur gut vorbereitete Anträge einzureichen. Wer einen Antrag erst in den Folgejahren plant, kann für die Vorbereitung bzw. für ein Teilprojekt auch einen Antrag bei den Erasmus+ Strategischen Partnerschaften.

Was sind die Bestandteile eines kompletten Antrags?

  • Ausgefülltes Antragsformular (E-Form)
  • Annex 1: Detailed project description
  • Annex 2: Detailed budget tables
  • Annex 3: Mission statement and declaration of honor

Maßgebliche Unterlagen für die Antragstellung sind der allgemeine Erasmus+ Programme Guide (siehe Part B, Leitaktion 2; Europäische Hochschulen) sowie der Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen. Als Orientierung können Sie die Antragsunterlagen der ersten abgeschlossenen Pilotausschreibung auf der Internetseite der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) konsultieren.

Wann kann ich einen Antrag stellen?

Die Beantragung ist einmal im Jahr zu einem europaweit einheitlichen Antragstermin möglich. Die nächste Pilotausschreibung wird im Rahmen des kommenden Erasmus+ Aufrufs voraussichtlich Mitte Oktober 2019 veröffentlicht. Antragsfrist wird voraussichtlich im Februar 2020 sein.

Wie reiche ich einen Antrag ein?

Die Antragstellung erfolgt elektronisch über ein interaktives PDF-Dokument.

Wo reiche ich einen Antrag ein?

Die E-Form reichen Sie elektronisch bei der EACEA in Brüssel, Belgien ein. Es ist nicht erforderlich, Kopien des Antrages und Anhänge per Post an die EACEA zu senden.

Damit wir unsere Beratung kontinuierlich verbessern können, schicken Sie uns gerne eine Kopie Ihres Antrags:
Deutscher Akademischer Austauschdienst, DAAD
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Referat EU03 – Partnerschaften und Kooperationsprojekte
Kennedyallee 50
53175 Bonn
per E-Mail: eu-hochschulen@daad.de

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Gerne beraten wir Sie zu Ihrem Projektvorhaben. Wir bitten Sie, dazu eine 2-3 seitige Projektskizze einzureichen, um vor der Beratung Ihre Projektidee zu strukturieren. Für ein ausführliches Gespräch per Telefon oder persönlich stehen wir zur Verfügung. Zusätzlich können Sie uns auch Fragen formlos per E-Mail an eu-hochschulen@daad.de zusenden.

Nationales Begleitprogramm

Der DAAD bietet deutschen Hochschulen ein nationales Ergänzungs-, Vorbereitungs- und Begleitprogramm zum Pilotprogramm der EU an. Deutsche Hochschulen in EU-geförderten Konsortien können sich um eine zusätzliche Förderung ("Topping up") bewerben. Weiterhin können deutsche Hochschulen, deren Anträge sehr gut platziert sind, aber bei der EU-Auswahl nicht zum Zuge kamen („Approved but not funded“), Fördermittel beantragen. Voraussetzung für die Förderung ist ein grundsätzlich für förderungswürdig befundener Antrag bei der EU-Ausschreibung. Weitere Infos finden Sie auf der DAAD-Webseite.

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