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Lot 1: Allianzen für Bildung und Unternehmen

Oliver Reetz/DAAD

Die Allianzen für Bildung und Unternehmen sind die direkte Fortführung der Wissensallianzen der vorherigen Programmgeneration (2014-2020). Das Konzept bleibt im Kern das gleiche, die Europäische Kommission erweitert den Fokus in dieser Förderlinie auch auf aktuelle soziale und ökonomische Themen.

Nicht nur sollen die Allianzen Innovation in Bildung, Ausbildung und Unternehmertum fördern, sondern ebenso Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung, Änderungen am Arbeitsmarkt und Demographiewandel adressieren.

Was ist neu?

  • Einrichtungen für berufliche Aus- und Weiterbildung (VET) sind nun ebenso zentraler Bestandteil wie Hochschulen. Allianzen für Bildung und Unternehmen bringen Unternehmen und Anbieter von Hochschul- und Berufsbildung zusammen, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.
  • Die Konsortien der Allianzen für Bildung und Unternehmen sind größer und müssen sich aus einem breiteren Spektrum an Partnern aus Programmländern zusammensetzen.
  • Erhöhtes maximales Förderbudget

Was wird gefördert?

Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen, Hochschulen, Einrichtungen für berufliche Aus- und Weiterbildung (VET) sowie weiteren Einrichtungen. Sie zielen darauf ab, Innovationen in der Hochschulbildung, der beruflichen Aus- und Weiterbildung, in Unternehmen und im weiteren sozioökonomischen Umfeld zu fördern. Die Projektergebnisse erzielen ihre Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus und unterstützen die nachhaltige Kooperation zwischen zwischen den beteiligten Institutionen.

Budget

Die Fördersummen liegen zwischen maximal einer Million Euro für zwei- und 1,5 Million Euro für dreijährige Projekte.

Zeitraum/Vertragsdauer

Zwei oder drei Jahre

Welche Länder können teilnehmen?

Es können Institutionen aus Programm- und ggf. Partnerländern teilnehmen. Die antragstellende Einrichtung muss aus einem Programmland kommen. Das Konsortium einer Allianz für Bildung und Unternehmen besteht aus mindestens acht Partnereinrichtungen (die mindestens vier verschiedene Programmländer vertreten). Darunter müssen mindestens drei Partner aus der Wirtschaft und mindestens drei Einrichtungen für berufliche Aus- und Weiterbildung (VET) und/oder Hochschulen sein. In jedem Projekt soll mindestens je eine Hochschule und eine Einrichtung für berufliche Aus- und Weiterbildung (VET)  vertreten sein.

Welche Projekte können gefördert werden?

Die Allianzen für Bildung und Unternehmen stehen allen Fachbereichen offen. . Kurzbeschreibungen der ausgewählten Projekte finden Sie auf der Erasmus+ Project Results Platform.

Wie erfolgt die Auswahl eines Projektes?

Die Auswahl der Projekte erfolgt zentral in Brüssel. Die Anträge werden zunächst von der EACEA auf die formale Förderfähigkeit geprüft. Antragsteller, deren Vorschläge die formalen Förderkriterien nicht erfüllen, werden nach Abschluss dieser Prüfung von der EACEA schriftlich benachrichtigt. Die formal gültigen Anträge werden anschließend von jeweils zwei unabhängigen Gutachtern qualitativ bewertet. Die Förderentscheidung wird auf Basis der Expertenbewertung von der Europäischen Kommission getroffen.

Die vier Auswahlkriterien:

  • Relevanz des Projekts
  • Qualität der Projektkonzeption und -durchführung
  • Qualität des Projektteams
  • Wirkung und Verbreitung

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu können Sie uns eine E-Mail senden.

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