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Erasmus Mundus Joint Master

Ein Student nimmt an einem Erasmus Joint Master Degree teil und wartet draußen auf Kommilitonen.
Jan von Allwörden/DAAD

Transnationale Exzellenzstudiengänge für hochqualifizierte Studierende, die mit einem Mehrfach- oder gemeinsamen Abschluss abgeschlossen werden, machen die Programmlinie Erasmus Mundus Joint Master (EMJM) zu einem attraktiven Förderinstrument für europäische Hochschulen.

Die EMJM sind die Fortsetzung der Erasmus Mundus Joint Master Degrees (2014-2020). Dabei setzt die Europäische Kommission auf Kontinuität. Das Gesamtkonzept der gemeinsamen Masterstudiengänge bleibt erhalten.

Was ist neu?

  • Vereinfachung des Fördermechanismus, da es nur noch drei Kostenkategorien gibt: Verwaltungskosten, Stipendien, Special Needs
  • Erhöhtes Budget für Hochschulen und Studierende; insbesondere für Studierende aus Erasmus+ Programmländern
  • Das Stipendium wird auch für Studienabschnitte im Heimatland gewährt.
  • Die Rolle der Hochschulen aus Partnerländern wird gestärkt. Sie können antragstellende Einrichtung sein.
  • Mehr Inklusion durch zusätzliche Mittel für Studierende mit besonderen Bedürfnissen.
  • Anreiz, mehr Studierende einzuschreiben, da die Verwaltungskostenpauschale auch für Selbstzahler gewährt wird.

Was wird gefördert?

  • Die Durchführung eines gemeinsamen internationalen Masterstudiengangs in einem Hochschulkonsortium aus mindestens drei Hochschulen. Davon müssen mindestens zwei Hochschulen aus Erasmus+ Programmländern kommen. Die dritte Hochschule kann aus einem Erasmus+ Partnerland stammen. Antragsteller kann entweder eine Programmland oder eine Partnerlandhochschule sein. Weitere akademische und nicht-akademische Partner können involviert werden.
  • Das Konsortium vergibt Vollstipendien an exzellente Studierende aus der ganzen Welt.
  • Die Studierenden absolvieren Studienaufenthalte an mindestens zwei Hochschulen des Konsortiums, davon mindestens einen Studienabschnitt an einer Programmlandhochschule.  Ein zweiter Studienaufenthalt kann in einem Partnerland erfolgen.
  • Der Studiengang schließt mit einem Mehrfach- oder gemeinsamen Abschluss ab.

Budget

Das Budget setzt sich aus drei Kostenkategorien zusammen:

  • Verwaltungskostenpauschale - errechnet sich durch eine monatliche Pauschale von 750,- Euro pro Stipendiaten/in und pro Selbstzahler, die am Masterkurs teilnehmen. Insgesamt max. 1,8 Mio. Euro pro Projekt
  • Stipendien (vormals installation costs, travel costs und subsistence cost) – 1.400,- Euro pro Stipendiat/in pro Monat. Insgesamt max. 2,02 Mio. Euro pro Projekt
    Zusätzliche Stipendien für Studierende aus bestimmten Partnerländern. Insgesamt max. 1,2 Mio. Euro pro Projekt
  • Special needs – Stückkosten zwischen 3.000 bis 60.000,- Euro pro Stipendiat/in. Insgesamt max. 120.000,- Euro pro Projekt

Zeitraum/Vertragsdauer

Das Konsortium erhält einen Vertrag über 6 Jahre für die Durchführung von mindestens 4 Durchgängen des Masterkurses.

Welche Länder können teilnehmen?

Es können Erasmus+ Programmländer und Partnerländer teilnehmen. Die antragstellende Einrichtung kann aus einem Programm- oder Partnerland kommen. Ein Konsortium besteht aus mindestens drei Hochschulen, davon mindestens zwei Hochschulen aus unterschiedlichen Programmländern. Weitere Partner aus Programm- oder Partnerländern können hinzukommen.

Welche Projekte können gefördert werden?

Die EMJM stehen allen Fachbereichen offen. Eine Beschreibung der Erasmus Mundus Masterkurse der letzten Programmgeneration finden Sie auch im EMJMD Catalogue und in der Erasmus+ Project Results Plattform.

Wie erfolgt die Auswahl eines Projektes?

Die Auswahl der Projekte erfolgt zentral in Brüssel. Die Anträge werden zunächst von der EACEA auf die formale Förderfähigkeit geprüft. Antragsteller, deren Vorschläge die formalen Förderkriterien nicht erfüllen, werden nach Abschluss dieser Prüfung von der EACEA schriftlich benachrichtigt. Die formal gültigen Anträge werden anschließend von jeweils drei unabhängigen Gutachtern qualitativ bewertet. Die Förderentscheidung wird auf Basis der Expertenbewertung von der Europäischen Kommission getroffen. Alle Antragsteller werden von der EACEA im Juli/August des jeweiligen Jahres über die Ergebnisse informiert.

Die vier Auswahlkriterien

  • Relevanz des Projekts
  • Qualität der Projektkonzeption und -durchführung
  • Qualität des Projektteams
  • Wirkung und Verbreitung

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie uns bitte eine E-Mail.

Kontakt

Yvonne Schnocks

Elisabeth Tauch

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