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FAQ zur Erasmus Mundus Informationsveranstaltung

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Antworten auf Fragen, die während des EMJM-Antragsstellerseminars zu den Themen Akkreditierung und Finanzen aufkamen.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten den derzeitigen Informationsstand widergeben. Die endgültigen Programmrichtlinien werden erst mit dem Aufruf 2021 (voraussichtlich Ende März/Anfang April) veröffentlicht.

1. Akkreditierung

Antwort: Bei der Antragstellung für einen Erasmus Mundus Joint Master (EMJM) müssen alle teilnehmenden Hochschulen nachweisen können, dass sie die externen QS-Anforderungen (QA) in ihrem Zuständigkeitsbereich (z. B. Akkreditierung oder Evaluierung) für das gemeinsame Programm erfüllt haben. Dies kann entweder

(i) aus der erfolgreichen Umsetzung des Europäischen Ansatzes zur Qualitätssicherung gemeinsamer Programme resultieren (sofern die nationalen Rechtsvorschriften dies zulassen) oder

(ii) auf der Grundlage einer spezifischen Akkreditierung/Evaluierung des gemeinsamen Programms, oder

(iii) sich auf Grundlage der individuellen Akkreditierungsentscheidungen für jede nationale Komponente ergeben, aus dem der EMJM-Masterabschluss zusammengesetzt ist.

Zur Akkreditierung eines Joint Degrees wird besonders der European Approach (Europäischer Ansatz zur Qualitätssicherung gemeinsamer Programme) empfohlen, in den Ländern, wo dies möglich ist.
Weitere Informationen zum European Approach finden Sie in der Veranstaltungsdokumentation Follow-up event "Implementing the European Approach for Quality Assurance for EMJMDs" unter https://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus/events/erasmus-mundus-joint-master-degrees-06-2019_en
Unter https://www.eqar.eu/kb/joint-programmes/ finden Sie u.a. eine Übersicht über den aktuellen Stand zur Umsetzung des European Approach in Europa und das „European Approach Online Toolkit“

Antwort: Bei neuen Studiengängen, die nicht auf bereits akkreditierten nationalen Masterstudiengängen aufbauen (also, bei denen es bisher noch keine Absolventeninnen und Absolventen gibt) muss der gemeinsame Erasmus Mundus Masterstudiengang bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung akkreditiert sein (s. Punkt (i) und (ii) in der vorherigen Antwort). In diesem Fall bietet es sich an, die Erasmus Mundus Design Measures zu nutzen, um den Studiengang zu konzipieren und die Akkreditierung in die Wege zu leiten. Auch hier empfehlen wir den beteiligten Universitäten, (in den Ländern, wo es möglich ist) den European Approach zu wählen.


2. Finanzen

Antwort: Das Konsortium erhält für eine Anzahl von bis zu 100 eingeschriebenen Studierenden (max. 60 Vollstipendiaten und max. 40 Nichtstipendiaten) eine Pauschale von 750,- Euro pro Monat. Maximal erhält das Konsortium damit einen Pauschalbetrag von 1,8 Mio. Euro (max. Anzahl von 100 Studierenden x 750,- Euro x 24 Monate) pro Erasmus Mundus Joint Master (120 ECTS) Projekt. Die Pauschale wird innerhalb des Konsortiums auf die teilnehmenden Hochschulen verteilt.

Antwort: Die Stipendiaten/innen erhalten einen Pauschalbetrag von 1.400,- Euro pro Monat für Reise- und Aufenthaltskosten sowie einen vollständigen Erlass der Studien- bzw. Teilnahmegebühren. Studierende aus Programm- und Partnerländern erhalten die gleiche Stipendienhöhe und das Stipendium wird auch für Studienaufenthalte im Wohnsitzland gezahlt, sofern die Mindestbedingungen für die Mobilität eingehalten werden: mindestens zwei Studienaufenthalte, abweichend vom Wohnsitzland des Studierenden, mit einer Mindestdauer von je einem Semester an zwei verschiedenen am Konsortium beteiligten Universitäten, von denen eine in einem Programmland ansässig ist.
Ein Stipendium beträgt insgesamt maximal 33.600 Euro. Ein Projekt erhält für höchstens 60 Stipendiaten/innen eine Stipendiensumme von maximal 2.016.000,- Euro.

Antwort: Die Stipendiaten (bis zu 60 Vollstipendiaten) sind von jeglichen Studien- bzw. Teilnahmegebühren befreit. Die Studien- bzw. Teilnahmegebühren sind in der Pauschale von 750,- Euro enthalten, welche die Universitäten pro Monat für jeden Stipendiaten zur Durchführung des Programms erhalten. Die institutionellen Kosten werden durch das Konsortium verwaltet.

Antwort: Ja, das ist korrekt. (Siehe hierzu weiteres unter der nächsten Frage.)

Antwort: Ja, das trifft auf alle Nichtstipendiaten zu (selbst für diejenigen, für die institutionelle Kosten von 750 Euro berechnet werden (max. für 40 Nichtstipendiaten)). Zu beachten ist jedoch auch bei den Nichtstipendiaten die Einhaltung der Mindestanforderungen, was die Mobilität betrifft: mindestens zwei Studienaufenthalte, abweichend vom Wohnsitzland des Studierenden, mit einer Mindestdauer von je einem Semester an zwei verschiedenen am Konsortium beteiligten Universitäten, von denen eine in einem Programmland ansässig ist.

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