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Erasmus+ Cooperation Partnerships (KA220)

Oliver Reetz/DAAD

Für Kooperations- und Partnerschaftsprojekte in Erasmus+ stehen Zusammenarbeit und Austausch guter Praxis im Vordergrund. Wie die bisherige Programmlinie Erasmus+ Strategische Partnerschaften von 2014 bis 2020 bietet auch die Nachfolgeprogrammlinie Erasmus+ Cooperation Partnerships 2021-2027 deutschen Hochschulen die Möglichkeit, bildungsbereichsübergreifend ihre Internationalisierungsvorhaben voranzutreiben.

In der ersten Ausschreibungsrunde der neuen Programmlinie im Jahr 2021 werden vorerst nur wenige Änderungen umgesetzt. Mehr zu diesen Änderungen finden Sie unter „Was ist neu im Vergleich zu den Stategischen Partnerschaften?“.

Was wird gefördert?

Die Erasmus+ Cooperation Partnerships fördern die strukturierte Zusammenarbeit von mindestens drei europäischen Organisationen aus Erasmus+ Programmländern zur Unterstützung ihrer Internationalisierungsaktivitäten in verschiedenen Bildungssektoren.

Budget

Die Förderhöhe beträgt zwischen 100.000 Euro und 400.000 Euro, unabhängig von der Förderdauer.

Laufzeit

Es können Projekte mit einer Dauer von mindestens 12 bis maximal 36 Monaten beantragt werden. Die Projektlaufzeit muss bereits bei der Beantragung festgelegt werden. Eine nachträgliche Verlängerung ist nur innerhalb des EU-Förderzeitraums und nur kostenneutral zulässig.

Welche Länder können teilnehmen?

Generell zielen Cooperation Partnerships auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Organisationen der Erasmus+ Programmländer ab. Darüber hinaus können auch sogenannte "Partnerländer" an Cooperation Partnerships beteiligt sein (nur als Projektpartner, nicht als Antragsteller), unter der Voraussetzung, dass ihre Teilnahme einen deutlich sichtbaren inhaltlichen Mehrwert für ein Projekt darstellt.
Cooperation Partnerships sind multinational und umfassen mindestens drei Organisationen aus drei verschiedenen Programmländern. Alle am Projekt beteiligten Organisationen müssen bei der Beantragung angegeben werden. Es gibt keine maximale Anzahl an Partnern, jedoch werden Verwaltungsmittel für maximal zehn Partner als Obergrenze bewilligt.  Weitere assoziierte Partnerorganisationen können in Projekten eingebunden werden, erhalten jedoch keine Fördermittel.

Welche Arten von Projekten können gefördert werden?

Im Rahmen von Cooperation Partnerships können Vorhaben realisiert werden, die mindestens eine der folgenden Prioritäten adressieren:

  • Projekte, die eine strategische und strukturierte Kooperation zwischen Hochschulen voranbringen
  • Projekte, die zu innovativen Lern- und Lehrmethoden ermuntern sollen, um gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen
  • Projekte, die die Entwicklung von STEM / STEAM in der höheren Bildung, besonders die Beteiligung von Frauen fördern
  • Projekte, die die Exzellenz beim Lernen, in der Lehre und Entwicklung von Fertigkeiten anerkennen
  • Projekte, die inklusive Systeme der höheren Bildung schaffen durch inklusive Ansätze für Mobilitäts- und Kooperationsaktivitäten
  • Projekte, die digitale Kompetenzen im Bereich Hochschulbildung unterstützen

Was für Aktivitäten sind förderbar?

Im Rahmen von Cooperation Partnerships können folgende Aktivitäten gefördert werden:

  • Projektmanagement und -durchführung inklusive Planung und Vorbereitung des Projekts, administrative Koordination und Qualitätssicherung, virtuelle Treffen, Erstellung von Kommunikationsmaterial und Veranstaltungsvor- und Nachbereitung
  • Umsetzungsaktivitäten wie länderübergreifende Projekttreffen zur Vernetzung und zum Austausch von Best-Practice-Lösungen, Lern-, Lehr- und Schulungsaktivitäten und die gemeinsame Erarbeitung von Projektergebnissen
  • Aktivitäten und Teilnahme an Veranstaltungen, die zur Verbreitung der Projektergebnisse beitragen

Was ist neu im Vergleich zu den Strategischen Partnerschaften?

Im Vergleich zu den bisherigen Strategischen Partnerschaften treten 2021 folgende Neuerungen bei den Cooperation Partnerships in Kraft:

  • Neue horizontale Prioritäten
    • Inklusion und Diversität
    • Nachhaltig und Green Erasmus
    • Digitalisierung
    • Gemeinsame Werte, ziviles Engagement und Partizipation
  • Verstärkter Fokus auf transdisziplinäre Zusammenarbeit und nachhaltige, übertragbare Ergebnisse
  • Andere Laufzeiten und Förderhöhen
  • Zusätzliche Mittel, um Projekte inklusiver zu gestalten
  • Zusätzliche Mittel für die Umsetzung virtueller Veranstaltungen

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie bitte eine E-Mail an copartner.eu@daad.de

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