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Erasmus+ Cooperation Partnerships (KA220)

Oliver Reetz/DAAD

Für Kooperations- und Partnerschaftsprojekte in Erasmus+ stehen Zusammenarbeit und Austausch guter Praxis im Vordergrund. Die Erasmus+ Cooperation Partnerships bieten deutschen Hochschulen und anderen Organisationen die Möglichkeit, bildungsbereichsübergreifend ihre Internationalisierungsvorhaben voranzutreiben.

Ab der Ausschreibungsrunde 2022 gelten neue Budgetstrukturen und andere Fördersummen können beantragt werden. Mehr zu diesen Änderungen finden Sie unter „Was ist neu bei den Cooperation Partnerships 2022?“.

Was wird gefördert?

Die Erasmus+ Cooperation Partnerships fördern die strukturierte Zusammenarbeit von mindestens drei Organisationen aus EU-Mitgliedstaaten und/oder mit dem Programm assoziierten Drittländern zur Unterstützung ihrer Internationalisierungsaktivitäten in verschiedenen Bildungssektoren.

Was ist neu bei den Cooperation Partnerships 2022?

Im Vergleich zu der ersten Antragsrunde der Cooperation Partnerships 2021 treten 2022 folgende Neuerungen in Kraft:

  • Förderhöhen in Pauschalbeträgen von 120.000 EUR, 250.000 EUR oder 400.000 EUR
  • Das benötigte Budget wird in einzelne Arbeitspakete gegliedert, nicht nach vorherigen Kategorien und Aktivitäten beantragt

Budget

Antragsteller können je nach den beabsichtigten Aktivitäten und angestrebten Ergebnissen aus drei möglichen festen Pauschalbeträgen wählen: 120 000 EUR, 250 000 EUR und 400 000 EUR. Diese stellen den Gesamtbetrag der Finanzhilfe für das Projekt dar.

Laufzeit

Es können Projekte mit einer Dauer von mindestens 12 bis maximal 36 Monaten beantragt werden. Die Projektlaufzeit muss bereits bei der Beantragung festgelegt werden. Eine nachträgliche Verlängerung ist nur in begründeten Ausnahmefällen innerhalb des EU-Förderzeitraums und ausschließlich kostenneutral möglich.

Welche Länder können teilnehmen?

Cooperation Partnerships zielen auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Organisationen aus EU-Mitgliedstaaten und/oder mit dem Programm assoziierten Drittstaaten ab. Darüber hinaus können auch sogenannte nicht mit dem Programm assoziierte Drittländer als Projektpartner, jedoch nicht als Antragsteller,  an Cooperation Partnerships beteiligt sein. Dabei gilt als Voraussetzung, dass ihre Teilnahme einen deutlich sichtbaren inhaltlichen Mehrwert für ein Projekt darstellt.
Cooperation Partnerships sind multinational und umfassen mindestens drei Organisationen aus drei verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und/oder mit dem Programm assoziierten Drittstaaten. Alle am Projekt beteiligten Organisationen müssen bei der Beantragung angegeben werden. Es gibt keine maximale Anzahl an Partnern.  Weitere assoziierte Partnerorganisationen können in Projekten eingebunden werden, erhalten jedoch keine Fördermittel.

Welche Arten von Projekten können gefördert werden?

Im Rahmen von Cooperation Partnerships können Vorhaben realisiert werden, die mindestens eine der folgenden horizontalen Prioritäten oder sektorspezifischen Prioritäten für den Hochschulbereich adressieren:

Welche Aktivitäten sind förderbar?

Im Rahmen von Cooperation Partnerships können Aktivitäten in Form von Arbeitspaketen gefördert werden, die das Erreichen der Projektziele gewährleisten, wie zum Beispiel:

  • Projektmanagement und -durchführung inklusive Planung und Vorbereitung des Projekts, administrative Koordination und Qualitätssicherung, virtuelle Treffen, Erstellung von Kommunikationsmaterial und Veranstaltungsvor- und Nachbereitung (bis zu 20% des Gesamtbudgets)
  • Umsetzungsaktivitäten wie länderübergreifende Projekttreffen zur Vernetzung und zum Austausch von Best-Practice-Lösungen, Lern-, Lehr- und Schulungsaktivitäten und die gemeinsame Erarbeitung von Projektergebnissen
  • Aktivitäten und Teilnahme an Veranstaltungen, die zur Verbreitung der Projektergebnisse beitragen

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie uns gerne eine E-Mail

Nutzen Sie bitte auch unsere Informationsveranstaltungen und Online-Seminare zur Beantragung der Cooperation Partnerships. Die virtuellen Antragstellerseminare zum aktuellen Call 2022 fanden am 17. und 22. Februar 2022 statt. Veranstaltungen, Termine und Informationen zur Anmeldung geben wir rechtzeitig über unsere Internetseite, Newsletter und E-Mail-Verteiler bekannt.

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