Positionspapier der NA DAAD zur Entwicklung von Erasmus+

Daniel Ziegert/DAAD

Die NA DAAD hat ein Positionspapier zur Halbzeitbewertung von Erasmus+ (2014-2020) und dem Nachfolgeprogramm ab 2021 verfasst. Die zentrale Forderung hierin ist die Fortsetzung von Erasmus+ in der erprobten Programmarchitektur und die Beibehaltung der übergeordneten Zielsetzungen sowie Einbeziehung aktueller thematischer Prioritäten mit einem vergrößerten, bedarfsgerechten Budget.

Das laufende Erasmus+ Programm soll mit Rücksicht auf die notwendige Beständigkeit optimiert werden. Der Übergang in ein robustes Nachfolgeprogramm soll von Konsolidierung und Stabilität gekennzeichnet sein.

Empfehlungen zur Wirkungsoptimierung von Erasmus+ ab 2021

Zur Steigerung der Wirkung des zukünftigen EU-Bildungsprogramms und seiner Wahrnehmung in der Öffentlichkeit empfiehlt die NA DAAD für die neue Programmgeneration darüber hinaus folgende zusätzliche Maßnahmen:

  1. Die Wirkung von Erasmus+ durch virtuelle Formate stärken,
  2. Förderung der Hochschulen in ihrer Rolle für die Gesellschaft im lokalen und regionalen Bereich,
  3. Nutzung des Potenzials der Alumni,
  4. Zielgruppengerechte Ansprache und vereinfachter Zugang,
  5. Ausbau und Flexibilisierung der Fördermaßnahmen.

Steigerung und Verstetigung des Programmbudgets

Um seine Ziele zu erreichen, bedarf Erasmus+ im laufenden Programm der früher angekündigten Mittelaufwüchse und ab 2021 einer adäquaten Finanzierung, die über das Volumen der bisherigen Programmgeneration deutlich hinausgeht.

Wie Sie uns helfen können, Erasmus+ zu verbessern

Wir wären Ihnen verbunden, wenn Sie sich dieser Position anschließen und sie in Ihrer Hochschulöffentlichkeit wie auch gegenüber Ihren Erasmus-Kontakten im Ausland vertreten.

Kontakt

Dr. Klaus Birk

E-Mail: birk@daad.de