Erasmus+ Enriching lives, opening minds.

Lebenslanges Lernen und Mobilität

Eine Studentin informiert sich bei einem Hochschulmitarbeiter über die Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit mit Hilfe des Erasmus+ Programms.

Gesellschaftliche, technologische, digitale, ökologische und wirtschaftliche Herausforderungen wirken sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus und die Thematik der Beschäftigungsfähigkeit ist eng mit der Frage nach dem Erwerb von Kompetenzen verbunden. In ET 2030 werden daher lebenslanges Lernen und Mobilität als prioritäre Bereiche definiert. Die zunehmenden beruflichen Veränderungen, die die europäischen Bürgerinnen und Bürger durchschnittlich durchlaufen, in Verbindung mit einem steigenden Renteneintrittsalter, machen lebenslanges Lernen zu einem wesentlichen Faktor für einen gerechten Übergang.

Lebenslanges Lernen durchdringt alle Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung und umfasst auch das non-formale und informelle Lernen. Deswegen sollen vor allem die Flexibilität und Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Formen und Stufen der allgemeinen und beruflichen Bildung verbessert werden. Die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung sollten flexibler, widerstandsfähiger, zukunftssicherer und attraktiver werden, eine größere Vielfalt von Lernenden ansprechen und die Anerkennung und Validierung früherer Lernerfahrungen sowie Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten anbieten, auch auf höheren Qualifikationsniveaus und während des gesamten Arbeitslebens. Neue (individuelle) Bildungsansätze und innovative Lernumgebungen in allen Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung, sind eine Voraussetzung dafür, dass den Bedürfnissen eines größeren Spektrums von Lernenden besser entsprochen werden kann. Es wird ein ganzheitlicher Ansatz in der Erwachsenenbildung angestrebt, damit Chancengleichheit gewährleistet und eine größere soziale Teilhabe sichergestellt werden kann.

Als wesentliches Element des lebenslangen Lernens und der EU-Zusammenarbeit soll die Mobilität von Lernenden und Lehrkräften zur Förderung der Mehrsprachigkeit in der EU, zur Verbesserung der persönlichen Entwicklung und der Beschäftigungsfähigkeit weiter ausgebaut werden. Dabei sollen bestehende Hindernisse und Barrieren für alle Arten von Mobilität zu Lern- und Lehrzwecken beseitigt werden. Um die Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen zu verstärken und die Mobilität zu fördern, liegt der Fokus auf der automatischen gegenseitigen Anerkennung von Qualifikationen und Studienzeiten im Ausland sowie der Qualitätssicherung.

Kompetenzen ausbilden durch Erasmus+

Dies wird durch Initiativen wie die Europäischen Universitäten und die Zentren für berufliche Exzellenz, die im Rahmen des Programms Erasmus+ ins Leben gerufen wurden, unterstützt.

Mobilitäten stärken die Persönlichkeitsentwicklung und tragen zur Selbstständigkeit bei, fördern interkulturelle Kompetenzen, öffnen den Blick. Auch Praktika im Ausland sind eine Möglichkeit, durch Auslandserfahrungen auch die fachlichen Qualifikationen zu stärken.

Stärkung digitaler, interkultureller, sozialer und emotionaler Kompetenzen

Zudem können Projekte der Leitaktionen 2 und 3 Schwerpunkte zur Kompetenzausbildung umsetzen. Die Stärkung digitaler Kompetenzen, interkulturelle, soziale und emotionale Kompetenzen (auch durch Nutzung von digitalen Komponenten) bilden Aktivitäten der Erasmus+ Projekte. Die Ausgestaltung obliegt den jeweiligen Projekten und kann unterschiedliche Formen und Strukturen annehmen. Wie unterschiedlich die Ideen auf Projektebene der Leitaktionen 2 und 3 aussehen können, finden Sie auch in unserem Best Practice Bereich.

Kontakt

David Akrami Flores

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