Erasmus+ Enriching lives, opening minds.

Verbesserung von Qualität, Gerechtigkeit, Inklusion und Erfolg

Zwei Hochschulmitarbeiter informieren sich mit Hilfe von Informationsmaterial der NA DAAD über die soziale Integration im Erasmus+ Programm.
Oliver Reetz/DAAD

Die allgemeine und berufliche Bildung ist der Schlüssel für die persönliche, staatsbürgerliche und berufliche Entwicklung. Eine qualitativ hochwertige Bildung fördert Schlüsselkompetenzen, die die Grundlage für zukünftigen Bildungserfolg sind. Es müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, um die Quote der vorzeitigen Abgänge aus der allgemeinen und beruflichen Bildung zu senken und darauf hinzuwirken, dass der Anteil der jungen Menschen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II erhöht wird. Es besteht weiterhin die Notwendigkeit, politische Maßnahmen zu identifizieren, die den Bildungserfolg für alle Lernenden steigern können.

Indem die Mitgliedstaaten eine hochwertige und integrative allgemeine und berufliche Bildung für alle sicherstellen, können soziale, wirtschaftliche und kulturelle Ungleichheiten weiter abgebaut werden. Die COVID-19-Krise hat die Bedeutung von Gerechtigkeit und Inklusion in der allgemeinen und beruflichen Bildung noch deutlicher vor Augen geführt.

Um eine inklusive Bildung und Chancengleichheit für alle Lernenden zu gewährleisten, sollen akademische Leistungen und Erfolge vom sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Status oder von anderen persönlichen Umständen entkoppelt werden. Eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung und Betreuung spielt eine besonders wichtige Rolle und soll als Grundlage für den zukünftigen Bildungserfolg weiter gestärkt werden.

Zu einer inklusiven Bildung gehört auch die Entwicklung von Geschlechtersensibilität in den Lernprozessen und in den Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie die Infragestellung und Auflösung von Geschlechterstereotypen, insbesondere von solchen, die die Wahl von Jungen und Mädchen bei der Wahl ihres Studienfachs einschränken. Traditionell männer- oder frauendominierte Berufe sollten für Personen des unterrepräsentierten Geschlechts weiter gefördert werden. Es muss auch weiter auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Führungspositionen in (Aus-)Bildungseinrichtungen hingearbeitet werden.

Digitale Technologien spielen eine wichtige Rolle dabei, Lernumgebungen, Lernmaterialien und Lehrmethoden an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden anzupassen. Hierfür müssen die notwendigen Kompetenzen gefördert und die entsprechende digitale Infrastruktur geschaffen werden.

Weitere Informationen zur Empfehlung des Rates zu Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen aus dem Jahr 2018 finden Sie hier.

Kontakt

David Akrami Flores

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