Erasmus+ Enriching lives, opening minds.

Erasmus+ nachhaltig umsetzen

Die Förderung von umweltfreundlicher Auslandsmobilität aber auch die Sensibilisierung für die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel sind zentrale Aspekte des transversalen Schwerpunkts „Nachhaltigkeit“ der neuen Erasmus+ Programmgeneration.

Auf dieser Seite haben wir einige Umsetzungsbeispiele von deutschen Hochschulen zusammengetragen, die mit verschiedenen Initiativen Erasmus+ Studierenden- und Personalmobilität umweltfreundlich umsetzen.

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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Seit dem Wintersemester 2020/21 bietet die Universität Bonn ein Green Travel Top-up für Studierende, Praktikantinnen und Mitarbeiter an, die im Rahmen von KA103 mit umweltfreundlichen Transportmitteln ins europäische Ausland reisen.
Das Top-up bezuschusst Mobilitäten, die mit dem Bus, Zug oder Schiff absolviert werden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass der Zielort mindestens 600 km von Bonn entfernt ist. Die wohl längste Reise, die durch das Green Travel Top-up der Universität Bonn im letzten Semester bezuschusst wurde, ging bis ins über 3000km entfernte Reykjavík auf Island.
Bei Fragen zu dieser Initiative können Sie sich gerne per E-Mail an die zuständige Kollegin der Universität Bonn wenden.

Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

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Anfang 2020 hat die FAU einen Klimafonds für Dienstreisen eingerichtet. Beschäftigte können bei nicht vermeidbaren Flugreisen (z.B. im Bereich Erasmus+ Studierenden- und Personalmobilität sowie bei organisatorischen (OS) Monitoring-Reisen) auf freiwilliger Basis eine Ausgleichszahlung für die entstandenen CO2-Emissionen leisten. Der Klimafonds soll Initiativen finanzieren, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit an der FAU fördern, z.B. Projekte zur energetischen Sanierung.
Seit dem Sommersemester 2021/2022 bietet das Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen auf Initiative der Studierendenvertretung eine Vorlesungsreihe zum Thema „(FA)U against CO2 – make the planet green again” an.
Teilnehmende, die eine Prüfung schreiben können für die erfolgreiche Teilnahme 2,5 ECTS erhalten. Die Vortragsreihe wird auf Englisch organisiert und ist somit auch für Erasmus+ Studierende leicht zugänglich.
Darüber hinaus ist seit 2020 ein Green Office an der FAU angesiedelt. Das Green Office bündelt die Aktivitäten der FAU im Bereich der Nachhaltigkeit und bietet Studierenden und Mitarbeiterinnen eine Plattform Nachhaltigkeitsthemen voranzutreiben.
Weitere Informationen zum Green Office der FAU erhalten Sie auf: Nachhaltigkeit - Umwelt - Klimaschutz › Green Office (fau.de)

Universität Siegen

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Das Erasmus+ Green Travel Projekt der Universität Siegen ist zum Wintersemester 2019/20 gestartet und fördert umweltfreundliches Reisen von Studierenden zu ihrem Erasmus+ Studien- oder Praktikumsort. Studierende können eine Förderung von bis zu 185 Euro pro Fahrt mit dem Zug erhalten. Von dieser finanziellen Unterstützung haben Studierende auf ihrem Weg nach Brüssel, Montpellier, Nantes, Orléans, Fribourg sowie nach Riga bereits Gebrauch gemacht.
Weitere Informationen zum Green Travel Projekt erhalten Sie unter folgender Webseite: Erasmus+ Green Travel | isa (uni-siegen.de)

FH Bielefeld

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An der FH Bielefeld können sich Studierende, die einen Auslandsaufenthalt in Europa absolvieren und die Reise zum Zielort nicht mit dem Flugzeug antreten, auf einen Reisekostenzuschuss bewerben. Für die Reise zum Studien- oder Praktikumsort können Studierende, je nach Entfernung, einen Green Mobility Grant von bis zu 150 Euro erhalten.
2020 konnten so Studierende der FH Bielefeld auf ihrem Weg mit umweltfreundlicheren Transportmitteln nach Varberg (Schweden), Vilnius, Wien sowie nach Cagliari auf Sardinien unterstützt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf folgender Seite: Green Mobility Grant | FH Bielefeld (fh-bielefeld.de)

Universität Konstanz

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Das erste Green Office an einer deutschen Hochschule wurde 2015 an der Universität Konstanz gegründet und der erste deutsche Klimanotstand wurde 2019 in Konstanz ausgerufen: auch wenn es um nachhaltige Mobilität und die Förderung reisefreudiger Studierender geht,  ist die Universität Konstanz mit Innovation dabei. Zum 30-jährigen Jubiläum des Erasmus Programms wurden 2017 die ersten Reisestipendien vergeben – anfangs vom Alumni-Netzwerk der Universität Konstanz, in den letzten Jahren dann jeweils aus Erasmus Overhead bzw. Marketingmitteln des International Office.

„Europa erfahren“
Zusammen mit dem Green Office und dem StuVe-Referat für Nachhaltigkeit, Soziales und Gleichstellung werden jährlich Förderprogramme ausgeschrieben und so zwischen fünf bis zehn Studierende mit einem Interrail-Pass oder gleichrangigen Zuschüssen für alternative Verkehrswege unterstützt. Das Programm soll zum nachhaltigen und bewussten Reisen an die Orte der Gastuniversitäten ermutigen, tolle Erlebnisse auf Touren quer über den Kontinent ermöglichen und schließlich auch inspirieren und anregen, Europa einmal anders zu erfahren. Die Stipendiat*innen berichten ihrerseits anhand von Reiseberichten und Fotobeiträgen aus Bahn, Bus, Fähre oder vom Fahrrad, welche über die Social Media Kanäle des Green Office geteilt werden.
Für das neue Erasmus+ Programm hat die Universität Konstanz so rund 20 Vorbilder für Green Travel und einigen Rückenwind für neue Ideen zur Nachhaltigkeit. Darüber hinaus ist die Universität Konstanz Teil der europäischen Hochschulallianz der European Reform University Alliance (ERUA), die Nachhaltigkeit zu einem ihrer Schwerpunktthemen erklärt hat.

Kontakt Green Office: E-Mail

RWTH Aachen

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Ehrenamtliches Engagement rund um das Thema Internationalisierung wird an der RWTH Aachen mit dem Zertifikat Internationales dokumentiert und anerkannt. Das Zertifikat Internationales wurde im Sommersemester 2021 um die grüne Wahlpflichtkomponente „go abroad, go green“ ergänzt. Damit soll das Engagement von RWTH-Studierenden im Gastland bei nachhaltigen Projekten oder Initiativen (z.B. Mithilfe bei Projekten zur nachhaltigen Energieversorgung, Müllsammelaktionen) und der Besuch von Lehrveranstaltungen an der Gasthochschule zum Thema Nachhaltigkeit gewürdigt werden.

Bei Fragen zu dieser Initiative können Sie sich gerne per E-Mail an die zuständige Kollegin der RWTH Aachen wenden.

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