Bund und Länder: Nationale Akteure

In Deutschland obliegt die Umsetzung der Bologna-Reform Bund, Ländern und Hochschulen im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten.

Hochschulen im Bologna-Prozess

Als akademische Basis des Europäischen Hochschulraums und mit Haupt-Adressaten der Bologna-Reform haben die Hochschulen an der Umsetzung der Reform entscheidenden Anteil. Sie setzen die Beschlüsse der Ministerkonferenzen nach Vorgaben der jeweiligen Landesministerien bzw. der ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Hochschulpraxis um.

Arbeitsgruppe "Fortführung des Bologna-Prozesses"

Die Begleitung des Reformprozesses und Abstimmung auf nationaler Ebene erfolgt durch die Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Fortführung des Bologna-Prozesses". Sie übernimmt auch den nationalen Report über die Umsetzung der Bologna-Reform, mit dem die Mitglieder des Europäischen Hochschulraums der BFUG in zweijährigem Rhythmus berichten.

Neben den Vorsitzenden von BMBF und KMK sind die Vertreter folgender Organisationen an der nationalen Arbeitsgruppe beteiligt:

  • Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • Freier Zusammenschluss der StudentInnenschaften (fzs)
  • Deutsches Studentenwerk
  • Akkreditierungsrat
  • Bundesverbands der Deutschen Arbeitgeber (BDA)