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DAAD - Deutscher
                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Erasmus+ Strategische Partnerschaften

Für Kooperations- und Partnerschaftsprojekte in Erasmus+ stehen die gemeinsame Entwicklung von Innovation und der Austausch guter Praxis im Vordergrund. Die Programmlinie Erasmus+ Strategische Partnerschaften bietet deutschen Hochschulen in Kooperation mit Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und vielen mehr die Möglichkeit, ihre Internationalisierungsvorhaben bildungsbereichsübergreifend voranzutreiben.

Die Erasmus+ Strategischen Partnerschaften fördern die strukturierte Zusammenarbeit von mindestens drei europäischen Organisationen aus verschiedenen Erasmus+ Programmländern zur Unterstützung ihrer Internationalisierungsaktivitäten in verschiedenen Bildungssektoren. Es können Projekte von mindestens 24 bis maximal 36 Monaten beantragt werden.

In den Auswahlrunden 2014, 2015 und 2016 hat die NA DAAD insgesamt 41 Projekte von 37 deutschen Einrichtungen gefördert.

Zur Nutzung der Diagramme: Sie können mithilfe der Legende unterhalb der Diagramme die Werte filtern. Klicken Sie zum Beispiel unterhalb des Diagramms "Einrichtungsform geförderte Projekte 2014, 2015, 2016" auf "Universität" oder "Hochschule" klicken, verändert sich die Darstellung. Die genauen Werte können Sie sich anzeigen lassen indem Sie auf die einzelnen Balkenabschnitte klicken.

In den Jahren 2014, 2015 und 2016 standen der NA DAAD für die Strategischen Partnerschaften 4,2 Mio. Euro zur Verfügung. Im Jahr 2015 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 0,5 Mio. Euro und im Jahr 2016 zusätzliche 0,6 Mio. Euro bereitgestellt. Die maximale Förderhöhe für ein Projekt beträgt 150.000 Euro pro Jahr.

In den Auswahlrunden 2014 bis 2016 betrug die niedrigste Gesamtfördersumme 149.555,00 Euro und die höchste 448.404,00 Euro. Durchschnittlich wurden die in Deutschland koordinierten Projekte mit einer Summe von 341.288,18 Euro gefördert.

Eine Strategischen Partnerschaft setzt sich aus sieben förderbaren Modulen zusammen:

  • qualitativ hochwertige Produkte,
  • Projektmanagement und – durchführung,
  • länderübergreifende Projekttreffen,
  • Multiplikatorenveranstaltungen,
  • Bildungs-, Unterrichts- und Lernaktivitäten,
  • außergewöhnliche Kosten
  • sowie Unterstützung bei besonderem Bedarf.

IO - Intelectual Outputs
PMI - Project management and implementation
TPM - Transnational Project Meetings
ME - Multiplier Events
LTT - Learning, teaching and training activities
EC - Exceptional costs
SN - Special Needs

In den drei Auswahlrunden wies die Budgetverteilung auf die sieben Module kaum Unterschiede auf. Der Schwerpunkt liegt mit 47% der Gesamtfördersumme klar auf den qualitativ hochwertigen Produkten.

Qualitativ hochwertige Produkte sind z. B. konkrete Ergebnisse des Projekts wie Lehrpläne, Materialien für die pädagogische Arbeit und zur Jugendarbeit, freie Lehr- und Lernmaterialien, IT-Instrumente, Analysen, Studien, Peer-Learning-Methodik und ähnliche.

Themenschwerpunkte der 41 in Deutschland koordinierten Strategischen Partnerschaften der Auswahlrunden 2014, 2015 und 2016:

Agriculture / forestry and fisheries

2

Integration of refugees

1

Disabilities - special needs

2

Key Competences (incl. Mathematics and literacy) - basic skills

1

Early school leaving / combating failure in education

2

Natural sciences

2

Environment and climate change

1

Pedagogy and didactics

1

EU Citizenship / EU awareness and Democracy

2

Recognition / transparency / certification

1

Gender equality / equal opportunities

1

Research and innovation

3

Health and well    being

1

Bei spezifischer Betrachtung der Themen kristallisieren sich folgende 10 Schwerpunkte als die Top 10 der Jahre 2014 bis 2016 heraus. So wurde z. B. bei 25 der 41 Projekte der Schwerpunkt New innovative curricula/educational methods/development of training courses gewählt.

Strategische Partnerschaften sind länderübergreifende Partnerschaften, an denen mindestens drei Organisationen aus drei verschiedenen Erasmus+ Programmländern beteiligt sein müssen. Die Zahl der Projektpartner ist nicht begrenzt, jedoch gibt es eine Obergrenze für die Verwaltungsmittel, die für maximal 10 Partner bewilligt werden.

Generell zielen strategische Partnerschaften auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Organisationen der Programmländer ab. Zusätzlich können Organisationen aus Erasmus+ Partnerländern ebenfalls an strategischen Partnerschaften beteiligt sein, soweit ihre Teilnahme einen klaren inhaltlichen Mehrwert für das jeweilige Projekt darstellt.

An den 41 bisher durch die NA DAAD geförderten Projekten waren alle 33 Programmländer in mindestens einem Projektkonsortium vertreten. Die meisten Partnerschaften wurden mit Einrichtungen aus dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Italien eingegangen.

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