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Sondercall digitale Bildung in Erasmus+ Strategischen Partnerschaften: Beteiligung und Ergebnisse im deutschen Hochschulbereich

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie veröffentlichte die EU-Kommission im August 2020 im Bereich der Erasmus+ Strategischen Partnerschaften den Sondercall digitale Bildung und reagierte damit kurzfristig auf die durch die Pandemie geschaffenen Umstände. Für den Hochschulbereich in Deutschland wurden aus 65 eingereichten Anträgen 24 Projekte ausgewählt, die von 2021 bis 2023 liefen und 2024 von externen Gutachterinnen und Gutachtern evaluiert wurden. Alle geförderten Projekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. 

Ziel der Studie

Ziel dieser Evaluation ist eine differenzierte quantitative und qualitative Erfassung der im Rahmen des Sondercalls digitale Bildung geförderten Hochschulprojekte in Deutschland, sowie ihrer Ergebnisse. Insbesondere wurde ermittelt, mit welchen Ergebnissen die zusätzlich geförderten Hochschulprojekte zur Umsetzung der Ziele des Calls beitragen konnten.

Methodisches Vorgehen

Die Untersuchung erfolgte mittels einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden. Die Daten wurden im Rahmen einer Desk Study aus unterschiedlichen Primär- und Sekundärquellen erhoben und miteinander trianguliert. Im Rahmen der qualitativen Untersuchung der 14 bestbewerteten Projekte haben wir exemplarisch herausgearbeitet und zudem sieben Fallbeispiele erstellt, die mit den jeweiligen Projektverantwortlichen abgestimmt wurden. 
Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Die Vielfalt der Projekte und der von ihnen erzielten Ergebnisse zeigen, dass die mit dem Aufruf intendierte Entwicklung von relevanten digitalen Tools und Inhalten, die Anwendung digitaler Technologien, aber auch die Entwicklung digitaler Kompetenzen der Nutzerinnen und Nutzer half, den pandemiebedingten Herausforderungen und dem Digitalisierungsbedarf zu begegnen und Barrieren in den unterschiedlichsten Arbeits- und Fachbereichen zu überwinden.
Die vielfältigen Projektergebnisse wurden mehrheitlich als Open Educational Resources öffentlich und kostenfrei zugänglich gemacht. Dadurch können weitere Hochschulen und andere Einrichtungen in Deutschland und Europa von den Ergebnissen wie z.B. digitalen Unterrichtskonzepten und Webinaren, E-Learning-Plattformen, Toolkits und Vielem mehr profitieren. 
Einige der Projektergebnisse stellen wir in unserer Broschüre exemplarisch vor und gehen dabei besonders auf spezifische Aspekte wie den europäischen Mehrwert, Synergien, die Verbreitung und weitere Übertragungsmöglichkeiten ein. Die sieben ausgewählten, ausführlicheren Fallbeispiele zeigen den Nutzen der Projekte für die betreffenden Fachbereiche und darüber hinaus und thematisieren teilweise auch Herausforderungen und ‚lessons learned‘.
Zu den Ergebnissen gehören auch von ihnen abgeleitete Empfehlungen, die sich an die Europäische Kommission, die Nationalen Agenturen für Erasmus+ sowie die beteiligten Hochschulen richten.

Weiterführende Links

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