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Toolkit Nachhaltigkeit

Expertinnen der Profilgruppe Nachhaltigkeit haben praktische Werkzeuge und Ressourcen entwickelt, die Sie in Ihrer Arbeit mit Erasmus-Geförderten übernehmen können.

Mit minimalen Anpassungen an der Vorlage können Sie neu ausreisende Erasmus-Geförderte schnell und einfach über umweltfreundliche Reisemöglichkeiten zu ihrem Studienort informieren.
Wir empfehlen den Versand rund sechs Monate vor Beginn des Auslandsaufenthalts. Die Grundstruktur der Mail bleibt immer gleich, sodass nach ihrer Erstellung kaum zusätzlicher Aufwand entsteht. So können Sie sie auch in den nächsten Jahren wieder nutzen.Die Originalvorlage wurde von der Hochschule RheinMain Wiesbaden/Rüsselsheim erstellt.

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, die Platzhalter in eckigen Klammern (z. B. Links und Kommentare) vor dem Versand entsprechend anzupassen.

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Die NA DAAD stellt Ihnen zwei frei nutzbare Social Media-Postingvorlagen (z.B. Instagram, LinkedIn) zu nachhaltigen Themen zur Verfügung. Laden Sie sich die Grafiken mit passenden frei anpassbaren Posting-Texten herunter, indem Sie einfach auf die jeweilige Grafik unter Download klicken.
Fehlt Ihnen ein spezifisches Nachhaltigkeitsthema? Wenden Sie sich gerne per E-Mail an die Profilgruppe Nachhaltigkeit.

Postingtext, änderbar, Version 1:

Euer Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ steht kurz bevor und ihr sucht nach einem geeigneten Transportmittel? Wie wäre es mit “Green Travel”? Mit „Green Travel“ sind Reisen gemeint, bei denen emissionsarme Verkehrsmittel wie Busse, Züge, Fahrräder oder Fahrgemeinschaften für den Großteil der Reise genutzt werden. Unterstützt die Umwelt und profitiert von einer zusätzlichen finanziellen Förderung und extra Reisetagen.

Weitere Informationen unter / bei
https://eu.daad.de/programme-und-hochschulpolitik/programmprioritaeten/erasmus-green/erasmus-green-nachhaltigkeit-im-neuen-erasmus-programm/

oder eigener Hochschullink

Die Datei können Sie herunterladen indem Sie auf das Bild klicken und unten rechts “Download” auswählen.

Postingtext, änderbar, Version 2:

Euer Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ steht kurz bevor und ihr sucht nach einem geeigneten Transportmittel? Wie wäre es mit “Green Travel”? Mit „Green Travel“ sind Reisen gemeint, bei denen emissionsarme Verkehrsmittel, z.B. Zugfahrten für den Großteil der Reise genutzt werden. Und das Beste: Für eure Fahrt mit dem Zug könnt ihr den Interrail-Pass für Erasmus+ nutzen! So unterstützt ihr die Umwelt und profitiert von einer Reise durch Europa ins Gastland.

Weitere Informationen unter / bei
https://eu.daad.de/programme-und-hochschulpolitik/programmprioritaeten/erasmus-green/erasmus-green-nachhaltigkeit-im-neuen-erasmus-programm/

oder eigener Hochschullink

Die Datei können Sie herunterladen, indem Sie auf das Bild klicken und unten rechts “Download” auswählen.

Weitere Vorlagen

Weitere Erasmus+ Contentvorlagen finden Sie unter https://eu.daad.de/service/medien-und-publikationen/social-media/.

Die DAAD-Kampage “studieren weltweit – ERLEBE ES!” bietet auch zum Thema Nachhaltigkeit, Erasmus+ Green Postingvorlagen an. Schauen Sie gerne auch mal dort vorbei.

Der Foliensatz „Nachhaltigkeit im Auslandssemester“ unterstützt Sie dabei, im Rahmen von Outgoing-Seminaren ausreisende Studierende auf die Möglichkeiten eines nachhaltigen Erasmus-Aufenthalts zu sensibilisieren.

Die Präsentationsfolien lassen sich individuell anpassen und bei Bedarf durch Bilder oder Icons erweitern. So können Sie sie unkompliziert in bestehende Präsentationen integrieren. Erstellt wurde der Foliensatz auf Basis der Präsentation der Goethe-Universität Frankfurt am Main und von der Profilgruppe Nachhaltigkeit aufbereitet.

Hinweis: Wir bitten hierbei um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich des Datenschutzes und der Nutzungsrechte. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Die Goethe-Universität Frankfurt hat zwei umfassende Handreichungen für Outgoings und Incomings entwickelt, um Studierende im Erasmus+-Programm zu einem nachhaltigeren Verhalten im Auslandsaufenthalt zu ermutigen.

Für Outgoings: Nachhaltigkeit im Auslandssemester
Die deutschsprachige Handreichung Green Exchange für Outgoings gibt praktische Anregungen zur umweltfreundlichen Reiseplanung, zum ressourcenschonenden Leben und Konsumieren vor Ort und nachhaltigem Engagement während und nach dem Aufenthalt.
Zum Manual

Für Incomings: Nachhaltig leben in Frankfurt
Das englischsprachige Green Exchange Manual für Incomings richtet sich an internationale Erasmus+-Studierende in Frankfurt. Es vermittelt Informationen zu nachhaltiger Mobilität in Europa und Deutschland, umweltschonenden Alltag während des Aufenthaltes und Angeboten der Goethe-Universität rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Zum Manual

Kopieren erwünscht!
Beide Manuals dürfen von anderen Hochschulen übernommen, angepasst und weiterverwendet werden. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dorothea Mahnke, mahnke@daad.de, oder direkt an die Autorin Dr. Anke Reinhold, reinhold@soz.uni-frankfurt.de.

Der Interrail-Pass für Erasmus+ wurde speziell für Teilnehmende des Erasmus+ Programms entwickelt – in Kooperation zwischen Eurail und dem European Student Network (ESN). Im Unterschied zum regulären Interrail-Pass ist dieser sechs Monate gültig. Diese lange Gültigkeit macht es möglich, sowohl die Hinreise als auch die Rückreise mit nur einem einzigen Pass zu unternehmen.
Zur Auswahl stehen zwei Varianten:

  • Vier Reisetage innerhalb von sechs Monaten ab Startdatum
  • Sechs Reisetage innerhalb von sechs Monaten ab Startdatum

Die Teilnehmenden können den Reisepass darüber hinaus flexibel nutzen: Um umweltfreundlich in ihr Gastland und wieder zurück zu reisen, aber auch, um während ihrer Reise oder ihres Aufenthalts ihr Gastland weiter zu erkunden oder Nachbarländer zu besuchen.

Sie können dieses Angebot über Ihre Website, Social Media oder per E-Mail bekannt machen. Vorlagen dafür finden Sie hier:

Nachhaltigkeitswettbewerbe bieten eine niedrigschwellige Möglichkeit, Studierende für nachhaltiges Verhalten zu sensibilisieren und zum Mitmachen zu motivieren. Sie lassen sich mit überschaubarem Aufwand umsetzen und bieten zugleich hohe Sichtbarkeit. Im Folgenden finden Sie drei erprobte Beispiele mit praktischen Tipps zur Durchführung.


Berichte und Bloggbeiträge von Studierenden

Veranstalterin: Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München)

Die LMU München lud ihre Erasmus+ Studierenden zum Wintersemester 2024/25 ein, an einem Green Travel Wettbewerb teilzunehmen. Einreichen konnten sie entweder Reiseberichte über die nachhaltige Reise oder Blogbeiträge zum Thema grünes Reisen.

Der Wettbewerb richtete sich an Incoming- und Outgoing-Studierende, die im Rahmen ihrer Erasmus‐Förderung zusätzliche grüne Reisetage beantragt hatten. Der Wettbewerb sollte Studierende ermutigen, grün zu reisen, und gleichzeitig Erfahrungsberichte über nachhaltige Reisen sammeln.

Preise für Studierende und Finanzierung

  • Ein erster, zweiter und dritter Preis jeweils für Incoming- und Outgoing-Studierende in Höhe von 500, 200 und 100 Euro motivierte zur Teilnahme.
  • Die Kosten beliefen sich einzig auf dieses Preisgeld von insgesamt 1.600 Euro, finanziert aus der Erasmus+-Expert*innen-Pauschale und den OS-Mitteln der LMU München.

Bewerbung, Auswahl und Ergebnis

  • Der Aufwand war gering: mit einer deutsch- und einer englischsprachigen Mail wurden Outgoing- und Incoming-Studierende zur Teilnahme eingeladen.
  • Die Berichte konnten über ein Formular auf Move-On einreicht werden. Vier Mitarbeitende des International Office sichteten die Berichte.
  • In den Berichten sollten die Studierenden Herausforderungen, Erfahrungen und gewonnene interkulturelle Kompetenzen thematisieren, die sie auf der grünen Reise erworben haben. Für das International Office-Team der LMU München zeichnen sich besonders gelungene Beiträge zudem dadurch aus, dass sie die Wirkungen von Mobilität reflektieren.
  • Insgesamt nahmen 26 Outgoing- und 11 Incoming-Studierende an dem Wettbewerb teil.

So gelingt der Wettbewerb – Erfolgsfaktoren & Tipps für die Umsetzung

  • Mehrere Gewinne statt nur eines Hauptgewinns steigern die Motivation zur Teilnahme.
  • Eine Erinnerungsmail ist entscheidend, um die Beteiligung zu erhöhen.
  • Die Einladungs-Mail an die Studierenden sollte ausführlich und mit konkreten Tipps gestaltet sein. Idealerweise enthält sie auch einen Beispielbericht.
  • Im Move On-Formular lässt sich direkt eine Einverständniserklärung integrieren.

Kontakt:

Philippa Menzel, Referat Internationale Angelegenheiten an der LMU München und Expertin der Profilgruppe Nachhaltigkeitphilippa.menzel@verwaltung.uni-muenchen.de


Erstellung von Creative Visuals

Veranstalterin: Goethe-Universität Frankfurt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

Im akademischen Jahr 2024/25 lobte der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt einen Nachhaltigkeitswettbewerb aus. Ausgezeichnet wurden Creative Visuals von Incoming und Outgoing-Studierenden, die eine nachhaltige Lebensweise im Auslandssemester veranschaulichen. Ziel war die Inspiration durch Studierende für Studierende sowie mehr Aufmerksamkeit und Sensibilisierung für das Thema „Nachhaltige Mobilität“.

Preise für Studierende und Finanzierung

  • Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warteten acht Preisgelder mit einer Gesamtsumme von 900 Euro.
  • Die Preisgelder wurden aus der Erasmus+-Expert*innen-Pauschale finanziert.

Bewerbung, Auswahl und Ergebnis

  • Der Arbeitsaufwand war gering, der Raum für Kreativität groß und die Preisgelder hoch.
  • Der Wettbewerb wurde von der Referentin für Internationales und Erasmus+–Koordinatorin federführend und mit Unterstützung einer studentischen Hilfskraft umgesetzt.
  • Bei der Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner spielte eine Rolle, ob die Aussagekraft des Visuals mit ästhetischem Wert zum Thema nachhaltige Mobilität, die Bild-Text-Relation und der reflektierte Umgang mit dem Thema nachhaltige Mobilität.
  • Insgesamt nahmen 15 Outgoing- und 2 Incoming-Studierende teil. Die besten Beiträge wurden prämiert und im Fachbereich ausgehängt.
  • Zur Website der ausgezeichneten Beiträge

So gelingt der Wettbewerb – Erfolgsfaktoren & Tipps für die Umsetzung

  • Eine rechzeitige Planung ist für den Erfolg wichtig.
  • Die Incoming- und OUtgoing-Studierenden sollten durch eine englischsprachige Einladungsmail angesprochen werden.
  • Der Zeitpunkt der Einladung sollte so gewählt werden, dass beide Gruppen bereits einige Wochen in Deutschland bzw. im Ausland sind.
  • Eine großzügige Gestaltung der Preisgelder ist ein großer Anreiz für die Teilnahme.
  • Datenschutzerklärungen und Auszahlungsmodalitäten sollten frühzeitig geklärt und geprüft werden.
  • Gegebenenfalls können auch Projektgelder zur Finanzierung beantragt werden.

Kontakt:

Dr. Anke Reinhold, Goethe-Universität Frankfurt, Referentin für Internationales und Expertin der Profilgruppe Nachhaltigkeitreinhold@soz.uni-frankfurt.de


Videowettbewerb “Mach Dich auf die Socken”

Veranstalterin: Technische Universität Berlin (TU Berlin)

Die TU Berlin hat den Video-Wettbewerb zum nachhaltigen Reisen bereits zwei Mal durchgeführt. Unter dem Motto „Mach Dich auf die Socken“ Erasmus+ Wettbewerbs konnten Erasmus+ Outgoing-Studierende ein kurzes Reel einreichen, das nachhaltiges Reisen hervorheben und andere Studierende dazu Lust machen sollte, grün zu reisen. Als Requisiten erhielten die Teilnehmenden Socken mit dem Logo der TU, die in dem Video auftauchen mussten.

Preise für Studierende und Finanzierung

  • Das Preisgeld betrug 150 Euro. Es motivierte die Teilnehmenden zudem, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
  • Die Reels wurden auf dem Instagram-Account der TU geteilt und mit den Accounts der Studierenden verlinkt.
  • Das Preisgeld wurde aus dem Erasmus+ Expert:innen Budget finanziert. Es kann aber auch aus den OS-Mittel geschöpft werden.

Bewerbung, Auswahl und Ergebnis

  • Beworben wurde der Wettbewerb durch einen Aufruf per Mail an alle Erasmus+ Outgoing-Studierenden mit mehreren Erinnerungen in regelmäßigen Abständen.
  • Die mp4-Videos sollten 15 bis 60 Sekunden dauern und mit einem kurzen Text für die Caption versehen sein.
  • Vorgesehen war, die Reels auf dem TU-Instagram-Account zur Abstimmung zu teilen. Da die TU beim ersten Durchgang nur drei – dafür aber sehr gute – Reels erhalten hatte, gab es keine Abstimmung und alle Teilnehmenden erhielten das Preisgeld.

So gelingt der Wettbewerb – Erfolgsfaktoren & Tipps für die Umsetzung

  • Regelmäßige Erinnerungsmails sind entscheidend für eine gute Teilnehmendenquote.
  • Sichtbarkeit über Social Media steigert den Anreiz zur Teilnahme.

Kontakt:

Amelie Krüger, Erasmus+ Hochschulkoordinatorin, Technische Universität Berlin, (Abteilung Internationales, Referat Studierendenmobilität), amelie.krueger@tu-berlin.de

  • Das Green Erasmus Projekt hat einen Nachhaltigkeitsworkshop entwickelt, der von Hochschulen für Erasmus-Studierende angeboten werden kann. Der Workshop „Mobility and Sustainability: How Sustainable Will Your Erasmus Experience Be?“ richtet sich sowohl an ausreisende Studierende (Outgoings) als auch an eingereiste Gaststudierende (Incomings). Die Anleitung enthält detaillierte Leitlinien für Moderatorinnen und Moderatoren sowie die vollständige verwendungsfertige Präsentation.Das Green Erasmus Projekt zielt darauf ab, die ökologische Nachhaltigkeit des Erasmus+ Programms zu verbessern und den europäischen Hochschulsektor für die Bedeutung einer nachhaltigen Internationalisierung zu sensibilisieren.Anleitung für den Workshop “Mobility and sustainability: How sustainable will your Erasmus experience be?”

Erasmus+ Nachhaltigkeit – Ein Überblick

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Kontakt

Portrait Foto Mahnke

Dorothea Mahnke

E-Mail: mahnkedaad.de
Telefon: +49 228 882-649