Eine Studentin sitzt mit ihrem Kinderwagen im Büro eines International Offices und lässt sich beraten.
1. April 2026 Lesezeit: 6 Minuten

Erasmus+ für alle ermöglichen: Die Wirkung der finanziellen Zusatzförderung im Fokus

Die Maßnahmen des Erasmus+ Programms für mehr Soziale Teilhabe und die zusätzlichen Fördermittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) entfalten eine spürbare Wirkung: Mit den Aufstockungsbeträgen (Top-Ups) eröffnen sich für viele Studierende neue Wege ins Ausland. Das zeigt die Umfrage der NA DAAD mit rund 7.000 Teilnehmenden. Angefragt wurden rund 27.000 Erasmus-Geförderte mit geringeren Chancen aus den Aufrufen 2023 bis 2025, somit konnte eine positive Rücklaufquote von 26% erzielt werden.

Die Top-Ups richten sich gezielt an Studierende mit geringeren Chancen – darunter Erstakademikerinnen und Erstakademiker, Studierende mit Kindern, erwerbstätige Studierende sowie Studierende mit chronischer Erkrankung oder Behinderung. Seit 2021 erhalten sie monatlich 250 Euro zusätzlich zur regulären Erasmus+ Förderung, um finanzielle Hürden als Mobilitätshindernis weiter zu reduzieren und internationale Erfahrungen möglich zu machen.

Die Ergebnisse belegen die Wirkung dieser Unterstützung: Mehr als 60 Prozent der Befragten hätten ohne die zusätzlichen Mittel keinen Auslandsaufenthalt realisiert. Gleichzeitig berichten knapp 70 Prozent, dass sie mit der Förderung den Großteil ihrer Kosten im Ausland decken konnten.09

Außerdem haben wir erfahren, dass viele Studierende durch die Top-Ups den nötigen Freiraum gewinnen, sich intensiver auf ihr Studium oder Praktikum im Ausland zu konzentrieren – und damit das volle Potenzial ihres Aufenthalts auszuschöpfen.

Lesen Sie hier die weiteren Ergebnisse der Umfrage und erfahren Sie mehr über die Maßnahmen für mehr soziale Teilhabe und deren Wirkung im Erasmus+ Programm.

Ein erheblicher Teil der finanziellen Mittel für die Zusatzförderung kommt aus dem Europäischen Sozialfond Plus. Auf unseren Webseiten finden Sie weitere Informationen zum Europäischen Sozialfonds Plus sowie zur sozialen Teilhabe im Erasmus+ Programm.

Ergebnisse der Studierendenbefragung

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Elena Sangion