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Datenbanken zur Antragstellung

Die Datenbanken der EU-Kommission zur Verwaltung des Erasmus+ Programms helfen Ihnen bei der Beantragung Ihrer Erasmus+ Projekte an Ihren Hochschulen.

EU-Login

Der EU-Login ist der zentrale Authentifizierungsdienst der Europäischen Kommission und ermöglicht den sicheren Zugang zu zahlreichen ihrer IT-Systeme. Die Erstellung eines EU-Logins ist der erste Schritt, bevor Sie sich als Organisation oder als Einzelperson registrieren und anschließend auf weitere IT-Tools, wie zum Beispiel das Organisationsregistrierungssystem, zugreifen können.

Weitere Informationen zur Registrierung finden Sie hier: EU-Login and Multi-Factor authentication guides.

Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen zur Registrierung, OID und PIC, die für die Teilnahme am Erasmus+ Programm notwendig sind.

Erasmus+ Projekte können zentral oder dezentral verwaltet werden. Dezentral verwaltete Projekte sind:

  • Mobilität mit Programmländern (KA131)
  • Mobilität mit Partnerländern (KA171)
  • Akkreditierung von Mobilitätskonsortien (KA130)
  • Cooperation Partnerships (KA220)

Um Erasmus+ Projekte zu beantragen, die von der NA DAAD dezentral verwaltet werden, benötigen Hochschulen, Mobilitätskonsortien und Institutionen eine eindeutige Organisation ID (OID).

Alle bereits am Programm teilnehmenden Hochschulen sind im Besitz einer OID. Die OID wird in Erasmus+ Antragsformularen sowohl für die koordinierende Einrichtung als auch für die Partnereinrichtungen abgefragt. Über das Organisation Registration System kann eine OID beantragt werden.

Nach erfolgreicher Registrierung einer OID im Portal für Teilnehmende wird diese von den Nationalen Agenturen der Programmländer zertifiziert.

Um Erasmus+ Projekte zu beantragen, die von der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) zentral verwaltet werden, benötigen Hochschulen, Mobilitätskonsortien und Institutionen einen Personal Identification Code (PIC).

Zentral verwaltete Projekte sind:

Der PIC wird in Erasmus+ Antragsformularen sowohl für die koordinierende Einrichtung als auch für die Partnereinrichtungen abgefragt. Über das Funding & Tenders Portal kann ein PIC beantragt werden.

Nach erfolgreicher Registrierung eines PIC im Funding & Tenders Portal für zentrale Maßnahmen muss diese durch die REA in Brüssel verifiziert und validiert werden.

Teilnahme an dezentralen und zentralen Maßnahmen

Hochschulen, die sich sowohl an den dezentralen als auch an den zentralen Aktionen von Erasmus+ beteiligen, müssen beide Systeme nutzen und werden zwei verschiedene und eindeutige Identifikatoren haben: den PIC (Personal Identification Code) und die OID (Organisation ID).

Rechtsstatus der jeweiligen Einrichtung

Für die Zertifizierung werden die deutschen Hochschulen dafür von der Nationalen Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit aufgefordert, einen Nachweis des Rechtsstatus ihrer jeweiligen Einrichtung (Legal Entity Form) im Portal für Teilnehmende der Europäischen Kommission hochzuladen.

Das Funding & Tenders Portal ist das Tool, das die Europäische Kommission für die Bewerbung auf Erasmus+ Aufrufe zur Verfügung stellt.

Über das Funding & Tenders Portal können Sie die aktuellen Aufrufe aller Förderprogramme einsehen und sich auf diese bewerben. Um es nutzen zu können, benötigen Sie ein EU Login Konto und eine Organisation ID für Ihre Institution.

Nutzung des Funding & Tenders Portals

Die europäische Kommission bietet einen umfassenden Leitfaden für die Bewerbung und die Nutzung des Portals. Sie finden die Anleitung im Online Manual und im IT How To. Darüber hinaus gibt es für die Nutzenden des Portals auch eine Aufzeichnung eines Online Seminars.

Strategie zur Verbreitung von Erasmus+ Projektergebnissen

Die Generaldirektion für Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission (DG EAC) möchte im Rahmen ihrer Strategie zur Verbreitung von Projektergebnissen die Wirkung des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+ erhöhen.

Verbreitung von Projektergebnissen

Die Verbreitung und Bekanntmachung von Projektergebnissen erfolgt daher über eine zu diesem Zweck eingerichtete Datenbank: Die Erasmus+ Project Results Platform. Diese Plattform erfasst alle bewilligten Projekte aus Erasmus+ Programmlinien. Für den Bereich der Hochschulen betrifft dies Mobilitätsprojekte und Strategische Partnerschaften ebenso wie Förderlinien, die in Brüssel verwaltet werden.

Auswahl durch Nationale Agenturen und DG EAC

Die Verbreitungsstrategie sieht in einem weiteren Schritt die Auswahl von Beispielen guter Praxis und von Erfolgsgeschichten durch die Nationale Agentur und die DG EAC vor. Konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des politischen Raumes sollen helfen, die Wirkung von Erasmus+ nachzuweisen.

Informationen zur Bedienung der Erasmus+ Project Results Platform

Wenn Ihr Projekt erfolgreich in die Datenbank übertragen wurde, erhalten Sie eine automatische E-Mail mit einem Aktivierungslink. Um auf die Plattform zu gelangen, loggen Sie sich hier bitte mit Ihrem EU-Login ein. Ihnen wird dann eine Oberfläche angezeigt, auf der neben Ihren Projekten auch eine Video-Anleitung zu finden ist, die die Bedienung der Plattform erläutert.

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