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Voneinander lernen und gemeinsam gestalten: Interreligiöser Dialog an Hochschulen als Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Vielfalt im Dialog (TCA)

Der Online-Workshop „Voneinander lernen und gemeinsam gestalten: Interreligiöser Dialog an Hochschulen als Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ bietet einen praxisnahen Einstieg in die Grundlagen und Chancen des Dialogs zwischen Religionen und Kulturen.

Datum
14.10.2026, 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Format
Virtuell
Ort
Virtuell
Zielgruppe
Erasmus+ Koordinatorinnen und Koordinatoren; NA DAAD-Mitarbeitende; interessierte Hochschulmitarbeitende

Zu Beginn werden zentrale Begriffe erklärt und definieren. Was bedeutet Dialog – nicht als bloßer Austausch, sondern als Haltung der Offenheit, des Respekts und des aktiven Zuhörens. Im Mittelpunkt stehen die Prinzipien eines gelungenen Dialogs sowie die besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich speziell im interreligiösen und interkulturellen Kontext ergeben.

Anmeldung: Registrierungslink folgt.

Um einen interaktiven Austausch während des Workshops zu ermöglichen, wird die Teilnehmendenzahl auf 35 Personen begrenzt.

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zu der Session ist personalisiert. Es ist nicht gestattet, die Zugangsdaten zu der Veranstaltung an andere Personen weiterzuleiten. Der Einsatz von automatisierten Bots oder KI-gestützten Programmen während der Session ist ebenfalls nicht gestattet.

Auch an deutschen Hochschulen treffen unterschiedliche Glaubensrichtungen und Weltanschauungen aufeinander, was eine vielfältige Gemeinschaft entstehen lässt – aber auch Fragen nach dem Umgang mit religiöser Diversität aufwirft. Im Workshop arbeiten wir mit konkreten Praxisbeispielen aus dem Hochschulalltag und beleuchten Maßnahmen und Strategien für einen wertschätzenden Umgang mit religiöser Vielfalt. Teilnehmende erhalten Impulse, wie dialogorientierte Initiativen entwickelt und umgesetzt werden können, und lernen, wie Erfahrungsräume für Austausch geschaffen werden. Ziel ist es, gemeinsam Perspektiven zu stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Elisabeth Palugyay ist Leiterin des Bereichs „Kirche im Dialog“ im Pastoralamt der Erzdiözese Wien, wo sie zuvor seit 2020 als Referentin für interreligiösen und interkulturellen Dialog sowie für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit tätig war. Seit vielen Jahren engagiert sie sich an dieser Schnittstelle von Migration, Dialog und Integration.

Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und des internationalen Rechts an der Ludwig-Maximilians-Universität München absolvierte sie ein Postgraduiertenstudium an der Diplomatischen Akademie Wien mit Schwerpunkt auf humanitärem Völkerrecht und der Entwicklung der Menschenrechte. Forschungs- und Studienaufenthalte führten sie unter anderem in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Ägypten, in die Ukraine, nach Indien, Kenia sowie auf die Philippinen und vertieften ihre Auseinandersetzung mit Fragen von Migration, Religion und weltkirchlicher Zusammenarbeit.

Ihre berufliche Laufbahn brachte sie über das Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes im Bereich Internationale Beziehungen zur Abteilung für Migration und Flüchtlingshilfe des Wiener Roten Kreuzes. Bis 2019 war sie dort in leitender Funktion tätig und machte in Folge eine Ausbildung zur Dialogbegleiterin im interreligiösen/ interkulturellen Kontext.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Überzeugung, dass interreligiöser Dialog, gegenseitiges Verständnis und respektvolle Kommunikation wesentliche Voraussetzungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, gelingende Integration und soziale Inklusion sind. Sie versteht Dialog als Möglichkeit, Brücken zwischen Menschen zu bauen und nachhaltige Lern- und Begegnungsräume zu schaffen.

Alle vergangenen Termine finden Sie gesammelt unter unserer Veranstaltungsreihe “Vielfalt im Dialog”. Auch die Präsentation dieses Termins werden wir im Nachgang dort veröffentlichen.