"30 Jahre Erasmus an der Freien Universität Berlin"

Mit gleich drei Jubiläumsveranstaltungen feierte die Freie Universität Berlin in diesem Jahr das 30-jährige Bestehen von Erasmus und hat Sie herzlich dazu eingeladen.

Rund 100 Austauschstudierende der Freien Universität Berlin  - vor allem aus dem Programmen Erasmus+ und Erasmus+ weltweit, aber auch aus den Direktaustauschprogrammen der Freien Universität Berlin trafen sich am 9. Juni zu einem fröhlichen Picknick auf dem Tempelhofer Feld.

Das Jubiläumsbanner zog die Aufmerksamkeit vieler Spaziergänger, Sportler und Familien, die auf dem Tempelhofer Feld unterwegs sind, an – es wurden Dutzende von Erasmus-Luftballons an alle Generationen verteilt, die dann das ganze Areal in bunten Farben prägen.

Die Leute kamen miteinander ins Gespräch und tauschten sich aus – ein offenes Fest für alle, die offen sind für junge internationale Begegnungen und einen friedlichen, konstruktiven Gedanken- und Picknick-Goodies-Austausch!

Es sind viele gekommen, und für uns ist es ein schöner Meilenstein, eine solche Aktion außerhalb des Campus Dahlem auf die Beine gestellt zu haben – es macht uns großen Spaß, dies für die Studierenden und für Europa zu tun!“.

Nicole Schindler, Stefanie Erthner und Gesa Heym-Halayqa (zentrales Erasmus-Team der Freien Universität Berlin)

Am 26. Juni 2017 startete die International Week der Freien Universität Berlin. Prominenter Bestandteil dieser internationalen Woche ist auch die Erasmus+ International Staff Training Week, an der über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa und aller Welt an vier verschiedenen inhaltlichen Programmen teilnahmen.

In diesem Jahr gab es eine besondere Eröffnungsveranstaltung mit einem Festvortrag von Professor Liviu Matei von der Central European University (CEU) in Budapest über die Freiheit der Wissenschaft. Matei berichtete von eigenen Erfahrungen, wie leicht diese Freiheit in Gefahr geraten kann: Die ungarische Regierung versucht durch ein neu beschlossenes Hochschulgesetz, der privat finanzierten CEU die Rechtsgrundlage zu nehmen und sie zu zwingen, ihren Sitz an einen anderen europäischen Standort zu verlegen. Warum die Regierung sich in diesem Fall so verhält, verstehe man nicht recht, denn die Universität sei der Motor für internationale Begegnungen und den offenen Gedankenaustausch, eigentlich ein Aushängeschild für Budapest.

Nicht immer jedoch sei staatlicher Einfluss auf Universitäten von Nachteil, erklärte Matei. Nach dem Zweiten Weltkrieg etwa habe die US-Regierung jedem Veteranen einen Studienplatz garantiert, was die amerikanischen Universitäten für Afroamerikaner geöffnet habe. Solche bildungspolitischen Entscheidungen würden immer von bestimmten politischen Narrativen getragen, wie etwa dem der "Wissensgesellschaft": "Ungarn bewegt sich weg von diesem Narrativ", sagte Matei.

Ein anderer Fall, in dem politischer Einfluss erfolgreich im Bildungssystem gewirkt hat, sei der Bologna-Prozess, der in einem enormen Kraftakt die teilnehmenden Hochschulsysteme aufeinander zu bewegt habe. Flankiert und ergänzt durch das Erasmus-Programm, das junge Europäer einander näher bringt, habe sich so erfolgreich ein internationaleres und offeneres System entwickelt.

Fast 200 Gäste folgten den Ausführungen von Matei und der anschließenden lebhaften Diskussion mit Spannung und Begeisterung. Diese Auftaktveranstaltung, zu der auch viele der internationalen Gastwissenschaftler der Freien Universität kamen, war ein Zeichen für das Engagement der Freien Universität für die europäische Idee und die Freiheit der Wissenschaft.

Der Campus Run der Freien Universität Berlin fand am 9. Juli 2017 zum 3. Mal statt – neu war in diesem Jahr eine Team-Wertung. Begleitet wurde das sportliche Event durch ein buntes Programm, mit Info-Ständen und einem sportlichen Fest auf dem Platz vor der Holzlaube der Freien Universität Berlin.

Mit über 30 Läuferinnen und  Läufern ging das Team Erasmus+ an den Start. Eine schöne Überraschung: der italienische Student Jamal Namous aus dem Team holte den ersten Platz über 5 km Laufen. Aber das ist nicht der einzige Preis für das Team Erasmus+: auch den 3. Platz in der Team-Wertung nahm das Team entgegen.

Die 670 Läufer brachten ihre Familien und Freunde mit und konnten sich an einem Erasmus+ Stand über das Programm informieren. Lehrer, Studierende, Lehrende, Mitarbeiter, aber auch zahlreiche Ehemalige und vor allem Besucher, die bisher noch nicht mit Erasmus in Kontakt gekommen sind, ließen sich über die Möglichkeiten des Programms informieren.

Datum 09. Juni, 26. Juni und 09. Juli 2017
Ort Die Veranstaltungsorte finden Sie in den Kurzinformationen und auf den Veranstaltungsseiten der FU Berlin
Start Die Startzeiten finden Sie auf den Veranstaltungsseiten der FU Berlin
Zielgruppe Studierende, Wissenschaftler, Mitarbeiter und alle mit Interesse an Erasmus

Kontakt NA DAAD

Kerstin Tanovic

E-Mail: tanovic@daad.de
Tel.: 0228 - 882 8684

Kontakt Freie Universität Berlin

Gesa Heym-Halayqa

gesa.heym-halayqa@fu-berlin.de