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Hinweise zum Brexit - Erasmus+ und das Vereinigte Königreich

Oliver Reetz/DAAD

In den Bedingungen des Ausstiegsabkommens vom 31. Januar 2020 ist festgelegt, dass das Vereinigte Königreich weiterhin an der laufenden Erasmus+ Programmgeneration (2014-2020) teilnehmen wird.

Wenn das Abkommen wie erwartet ratifiziert wird, gilt eine Übergangsregelung, die besagt, dass bis zum Ende der aktuellen Programmgeneration, also einschließlich Aufruf 2020, keine Änderungen erfolgen. Dies gilt für alle Projekte, die im Jahr 2020 bewilligt werden – einschließlich ihrer Laufzeiten.

Weitere Informationen dazu folgen Anfang Februar.

Wie sich die Teilnahme des Vereinigten Königreiches an der neuen Programmgeneration von Erasmus+ (2021-2027) gestaltet und wie ab Ende 2020 die Aufenthaltsgenehmigungen für Studierende in Großbritannien geregelt werden, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Ältere Meldungen zum Brexit:


09.01.2020: Die Abgeordneten im Britischen Unterhaus haben mit 344 zu 254 Stimmen gegen die erneute Verlesung des neuen Paragraphen 10 gestimmt. Diese neue Klausel hätte die Regierung verpflichtet, sich um die Aushandlung einer weiteren Vollmitgliedschaft im Rahmen des Bildungs- und Jugendprogramms Erasmus+ der EU zu bemühen.n.
Tweet des britischen House of Commons

20.12.2019: Das britische Unterhaus hat für das Austritts-Abkommen zum Brexit gestimmt. Bevor das Austrittsabkommen in Kraft treten kann, muss es von der EU und dem Vereinigten Königreich ratifiziert werden. Auf Seiten der EU muss der Rat der Europäischen Union die Unterzeichnung des Austrittsabkommens genehmigen, bevor es dem Europäischen Parlament zur Zustimmung übermittelt wird. Das Vereinigte Königreich muss das Abkommen im Einklang mit den eigenen verfassungsrechtlichen Vorschriften ratifizieren.

29.10.2019: Die EU-Staaten haben einem Brexit-Aufschub bis Ende Januar zugestimmt. Es handelt sich um eine flexible Verlängerung, bei der Großbritannien bei einer Ratifizierung des mit der EU ausgehandelten Austrittsabkommens auch früher austreten könnte.
Pressemitteilung des Rates der Europäischen Union

28.05.2019: Der britische Staatsminister für Universitäten, Wissenschaft, Forschung und Innovation Chris Skidmore hat kürzlich bekanntgegeben, dass Studierende aus der Europäischen Union, die 2020/2021 ein Studium in Großbritannien aufnehmen, weiterhin die gleichen Studiengebühren zahlen wie Einheimische. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass es auch in Zukunft eine Regelung für Programme wie Erasmus+ geben wird.auch in Zukunft eine Regelung für Programme wie Erasmus+ geben wird.
Beitrag auf gov.uk

31.01.2019 Auf ihrer Website hat die Europäische Kommission eine Pressmitteilung und einige FAQs zusammengestellt, in denen sie weitere Informationen zu den Bestimmungen der o. g. Vorschläge und die entsprechenden Rechtstexte dazu aufführt.
Pressemitteilung
FAQ

Bitte informieren Sie sich auch weiterhin über die häufigen Fragen der Europäischen Kommission zum Brexit (s. auch unter "Weiterführende Informationen").

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