Erasmus+ Wer sich bewegt, bewegt Europa!

DAAD - Deutscher
                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Beschäftigungsfähigkeit

Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, die Attraktivität des Europäischen Hochschulraums steigern, um für Studierende und Graduierte sichere Übergänge in ein Arbeitsverhältnis zu ermöglichen, Jugendarbeitslosigkeit senken: All dies sind Ziele der Strategie Europa 2020, um einen innovativen und starken europäischen Hochschulraum bis 2020 zu schaffen.

Education and Training 2020 als strategischer Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung setzt daher das Ziel „relevante und hochwertige Fertigkeiten und Kompetenzen für Beschäftigungsfähigkeit, Innovation, bürgerschaftliches Engagement und Wohlbefinden“ zu fördern.

Kompetenzen stärken

Die Thematik der Beschäftigungsfähigkeit ist eng mit der Frage nach dem Erwerb von Kompetenzen verbunden: die Anforderungen des Arbeitsmarktes an die Hochschulbildung zu verknüpfen, sodass ein Übergang von Studium in den Beruf gewährleistet wird, bleibt eine stetige Aufgabe. Hier finden sich auch Themen wie digitale Kompetenzen wieder. Der Digital Education Action Plan (2018) betont hierzu:
„Die Bildungssysteme in Europa müssen den Bürgerinnen und Bürgern die zukunftsorientierten Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermitteln, die sie für Innovation und Wohlstand brauchen. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Stiftung einer europäischen Identität, die auf gemeinsamen Werten und einer gemeinsamen Kultur beruht.“

Mit Blick auf hohe Jugendarbeitslosigkeit in einigen europäischen Ländern, ist diese Thematik auch weiterhin eine Priorität auf der europäischen hochschulpolitischen Agenda. Die New Skills Agenda for Europe (2016) greift diese Frage insbesondere auf:

„Mit den richtigen Kompetenzen können Menschen  hochwertige Arbeitsplätze finden und ihr Potenzial als selbstbewusste und aktive Bürgerinnen und Bürger nutzen. In einer von schnellem Wandel geprägten Weltwirtschaft werden Kompetenzen in hohem Maße über Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit entscheiden. Sie ziehen Investitionen an und treiben die Aufwärtsspirale von Wirtschaftswachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen an. Sie sind maßgeblich für den sozialen Zusammenhalt.“

Kompetenzen ausbilden durch Erasmus+

Mobilitäten stärken die Persönlichkeitsentwicklung und tragen zu mehr Selbstständigkeit bei, fördern interkulturelle Kompetenzen, öffnen den Blick. Auch Praktika im Ausland sind eine Möglichkeit, durch Auslandserfahrungen auch die fachlichen Qualifikationen zu stärken. Vermehrt spielt die Digitalisierung eine Rolle in dieser Thematik: seit 2018 können auch Praktika gefördert werden, die zur Ausbildung der digitalen Kompetenzen beitragen.

Stärkung digitaler, interkultureller, sozialer und emotionaler Kompetenzen

Zudem können Projekte der Leitaktionen 2 und 3 Schwerpunkte zur Kompetenzausbildung umsetzen. Die Stärkung digitaler Kompetenzen, interkulturelle, soziale und emotionale Kompetenzen (auch durch Nutzung von digitalen Komponenten) bilden Aktivitäten der Erasmus+ Projekte. Die Ausgestaltung obliegt den jeweiligen Projekten und kann unterschiedliche Formen und Strukturen annehmen. Wie unterschiedlich die Ideen auf Projektebene der Leitaktionen 2 und 3 aussehen können, finden Sie auch in unserem Best Practice Bereich.

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