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Erasmus 2021-2027 – Trilog-Verhandlungen

Oliver Reetz/DAAD

Ein wichtiges Element, um das zukünftige Erasmus-Programm auf einen guten Weg zu bringen, sind die Trilog-Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission. Offiziell verabschiedet werden kann das neue Erasmus+ Programm sobald klar ist, wie viel Geld hierfür zur Verfügung stehen wird. Die notwendige Einigung auf den EU-Haushalt 2021-2027 ist dazu noch nicht erfolgt.

Knackpunkte sind die Budgetverteilung innerhalb des Programms (s. Pressemitteilung des Europäischen Parlaments vom 12. Februar sowie vom 18. Februar 2020) sowie die Forderung des Europäischen Parlaments nach mehr Mitbestimmung in der Programmentwicklung.

Daneben geht es um die großen neuen Förderlinien wie DiscoverEU und die Europäischen Hochschulen. Die Verhandlungen setzen sich aber auch mit technischen Detailfragen, wie z.B. der Höhe des Erasmus-Stipendiums und seiner Anpassung an die Lebenshaltungskosten in den Gastländern auseinander.
Erste Einigungen des Trilogs wurden im Dezember bekannt gegeben.

Parallel zu den offiziellen Programmverhandlungen laufen die Vorbereitungen für die praktische Umsetzung. Neben den großen Linien, die bereits bekannt sind, den Anforderungen Erasmus inklusiver zu gestalten, die Digitalisierung voranzutreiben und die internationale Dimension auszubauen, ist das Ziel hinzugekommen, Maßnahmen zur Entwicklung von Erasmus goes green aufzusetzen. Hierzu wurde eine entsprechende Arbeitsgruppe von der EU Kommission eingerichtet.

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