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Europäische Kommission schlägt Verdopplung des Erasmus+ Budgets vor

Daniel Ziegert/DAAD

Am 2. Mai 2018 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für den mehrjährigen Finanzrahmen der kommenden Programmgeneration von 2021-2027 vorgelegt. Sie schlägt eine Verdoppelung des Erasmus+ Budgets auf 30 Mrd. Euro vor.

Verlauf des Mittelaufwuches

Im Rahmen des Haushaltsvorschlags sind Zuwächse für die Politikbereiche Forschung, Innovation und Digitales, Jugend, Klima und Umwelt, Migration und Grenzen, Sicherheit und Außenmaßnahmen zu verzeichnen. Allein 700 Mio. Euro sollen in die neue Maßnahme der Interrail-Tickets fließen. Ähnlich wie bereits in der aktuellen Programmgeneration 2014-2020 sollen die Erasmus+ Gelder laut Kommissionsvorschlag insbesondere in den letzten Jahren ansteigen.

Programmvorschlag für 30. Mai 2018 angekündigt

Der Programmvorschlag für Erasmus+ ist für den 30. Mai 2018 angekündigt. Bisherige Mitteilungen lassen vermuten, dass das Folgeprogramm

  • inklusiver gestaltet- und seine Zugänglichkeit erleichtert,
  • der Erwerb zukunftsorientierter Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen gefördert,
  • der Verwaltungsaufwand gesenkt,
  • und der Mechanismus und die Bestimmungen für den Einsatz der Mittel im internationalen Teilbereich deutlich vereinfacht und gestrafft werden sollen.

Einstimmige Entscheidung der EU-Mitgliedsstaaten erforderlich

Der Kommissionsvorschlag zum kommenden EU-Budget bleibt jedoch ein Vorschlag. Er muss einstimmig von den EU-Mitgliedstaaten (Europäischer Rat) und dem Europäischen Parlament angenommen werden.

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