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                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Weitere Themen

"Soziale Dimension" in der Hochschulbildung

Ein weiteres wichtiges Element der Reform ist die sogenannte "Soziale Dimension" in der Hochschulbildung mit dem Ziel, dass sowohl die Studierenden als auch die Hochschul-Absolventen die Vielfalt der Europäischen Bevölkerung wiederspiegeln. Studierende aus benachteiligten Gruppen stehen dabei besonders im Fokus. Der Begriff der Benachteiligung umfasst in diesem Kontext Aspekte wie den sozioökonomischen Hintergrund, kulturelle/sprachliche Minderheiten, Migrationshintergrund, das Geschlecht bis hin zu Studierenden mit Behinderung.

Lebenslanges Lernen und die Beschäftigungsbefähigung

Lebenslanges Lernen und die Beschäftigungsbefähigung ("Employability") der Absolventen sind weitere Bestandteile der Reform-Agenda. Beim Lebenslangen Lernen im Bologna-Kontext geht es u.a. um die Entwicklung von flexiblen Lernwegen, um die Anrechnungsmöglichkeiten von früheren Qualifikationen und Lernergebnissen und den Ausbau eines Nationalen Qualifikationsrahmens.

Stärkere Arbeitsmarktrelevanz des Studiums

Die Betonung der Notwendigkeit einer stärkeren Arbeitsmarktrelevanz des Studiums reagiert u.a. auf die Umstrukturierung von Arbeitsmärkten und Branchen, das Phänomen der Arbeitslosigkeit auch von Akademikern in vielen Ländern Europas und den demographischen Wandel. Bessere Beschäftigungsbefähigung der Absolventen – so lautet das Ziel im Rahmen von Bologna. Es verbindet sich mit der Forderung an die Hochschulen, Studierende mit dem Wissen, den Fähigkeiten und Kompetenzen auszustatten, die sie im zukünftigen Arbeitsleben benötigen. Gleichzeitig sollten Möglichkeiten bestehen, entsprechende Fähigkeiten und Qualitätsmerkmale über das Arbeitsleben hinweg zu erhalten oder aufzufrischen.

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