Erasmus+ Wer sich bewegt, bewegt Europa!

DAAD - Deutscher
                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Bedeutung der internationalen Mobilität

Die Mitglieder des Europäischen Hochschulraums haben die große Bedeutung internationaler Mobilität für die Vollendung des Europäischen Hochschulraums bereits frühzeitig erkannt. Im Abschlusscommuniqué der Ministerkonferenz von Leuven (2009) verständigten sie sich erstmals auf ein konkretes Mobilitätsziel: So setzten sich die Bologna-Staaten das Ziel, dass bis zum Jahr 2020 mindestens 20 % der Graduierten im Europäischen Hochschulraum einen Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland absolviert haben sollen.

"Mobility for Better Learning"

Dieses Ziel wurde auf der Ministerkonferenz von Bukarest (2012) konkretisiert und fand daher Eingang in die EHR-Mobilitätsstrategie "Mobility for Better Learning". Mit der Ministerkonferenz von Jerewan (2015) verpflichteten sich die Mitgliedstaaten darüber hinaus, die Mobilität des nichtwissenschaftlichen Hochschulpersonals noch stärker zu fördern.

Mobilität ist ein Kernelement der Internationalisierung deutscher Hochschulen

Qualitativ hochwertige internationale Mobilität ist daher ein Kernelement für die Internationalisierung der Hochschulen. Studierende können durch Auslandsaufenthalte wertvolle interkulturelle Kompetenzen gewinnen und gleichzeitig wichtige Fähigkeiten für den internationalen Arbeitsmarkt erwerben.

Internationalisierung des Hochschulpersonals

Durch den internationalen Austausch können auch Hochschulangehörige aus Lehre und Verwaltung internationale Erfahrungen sammeln und durch Anwendung neu gewonnener Methoden und Kompetenzen zur Internationalisierung und Qualitätssteigerung ihrer Heimathochschule beitragen. 

Instrument persönlicher Weiterentwicklung

Internationale Mobilität ist somit ein geeignetes Instrument zur persönlichen Weiterentwicklung von Studierenden und Hochschulangehörigen und dient zugleich der institutionellen Stärkung der Hochschulen sowie dem langfristigen Aufbau internationaler Hochschulkooperationen.

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