STEERING

Unterstützung deutscher Hochschulen im Bologna-Prozess

STEERING unterstützt deutsche Hochschulen bei der Umsetzung der Bologna-Reformen in Themenbereichen, die mit Blick auf die Umsetzung der Europäischen Hochschulreform in Deutschland als prioritär identifiziert wurden. Es wird aus Mitteln der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

20 internationale und nationale Experten

Im Zentrum stehen 20 internationale und nationale Experten, die den deutschen Hochschulen mit Erfahrung zu Kernaspekten der Bologna-Reform als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Spezialisiert sind die Experten auf folgende Themen:

  • Vollständige und automatische Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Nutzung des European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS)
  • Nutzung des Diplomzusatzes (diploma supplement)
  • Internationalisierung/Modularisierung des Lehramtsstudiums
  • Internationalisierung/Modularisierung des rechtswissenschaftlichen Studiums
  • Internationale Qualitätssicherung gemeinsamer Studiengänge
  • Internationalisierung und Förderung der Mobilität des Lehrpersonals sowie des administrativen und technischen Hochschulpersonals

Die STEERING-Experten stammen aus 13 europäischen Ländern und bauen auf mehr als zehn Jahren Beratungsaktivitäten durch nationale Bologna-Experten (2004-2013) und internationale STEERING-Experten (2014-2016) in Deutschland auf.

Die Methode: Peer Learning statt Peer Review

Die Expertise wird im Rahmen von Peer-Learning-Aktivitäten wie Konferenzen, Workshops, Webinaren und Hochschulbesuchen bereitgestellt, um den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren und Entscheidungsträgern zu reformrelevanten Themen zu fördern.

Als deutsche Hochschulvertreter sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Fragen und Reflexionen zur Bologna-Reform mit internationalen Kollegen in diversen Foren zu diskutieren und so voneinander zu lernen (peer learning statt peer review).

Bis Ende März 2018 können Sie sich bewerben

Auf dieser Basis können sich Hochschulvertreter bis Ende März 2018 beim DAAD um einen Hochschulbesuch, ein Webinar oder eine Konferenzteilnahme durch zwei Experten bewerben. Dieses Angebot ist für deutsche Hochschulen kostenfrei.