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Antragszahlen für die Mobilität von Einzelpersonen im Aufruf 2021

Die NA DAAD freut sich über das Interesse und die rege Beteiligung der deutschen Hochschulen an der neuen Erasmus+ Programmgeneration (2021-2017). Zum Aufruf 2021 waren insgesamt 363 deutsche Hochschulen durch die Verleihung einer Erasmus+ Charta antragsberechtigt. Zehn Anträge wurden von Mobilitätskonsortien zur Akkreditierung bei der Nationalen Agentur eingereicht.

Die Akkreditierung der Konsortien ist für die gesamte Laufzeit der neuen Erasmus+ Programmgeneration (2021-2027) gültig. Darüber hinaus haben 323 Hochschulen und 10 Konsortien die Möglichkeit genutzt, einen Antrag zur Durchführung von Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal im Rahmen der Leitaktion 1 (KA131) zu stellen.

Mobilität insgesamt

Im Rahmen der klassischen Mobilität wurden insgesamt 58.934 Mobilitäten beantragt (Studierendenmobilität-Studium (SMS): 38.995; Studierendenmobilität-Praktikum (SMP): 10.787; Personalmobilität zu Lehrzwecken (STA): 4.611; Personalmobilität zur Fort- und Weiterbildung (STT): 4.581). Diese Mobilitäten umfassen in der neuen Programmgeneration sowohl Long Term-Mobilitäten als auch Short Term-Mobilitäten für Studierende sowie auch die Förderung von Blended-Formaten, und der internationalen Mobilität in KA131.  
Diese Mobilitäten können nicht nur im klassischen Long Term-Format, sondern mit dem Start der Programmgeneration erstmals auch im Blended-Format durchgeführt werden. Im Rahmen einer Short Term-Mobilität können Geförderte einen physischen Auslandsaufenthalt von bis zu 30 Tagen mit einer rein virtuellen Phase vor oder nach der Mobilität kombinieren.

Über die individuelle Projektfördersumme für die Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal informieren wir Antragsteller in den kommenden Tagen. Entsprechende Verträge zwischen der NA DAAD und deutschen Hochschulen werden im August – rechtzeitig vor Beginn der Projekte am 1. September – versendet.

Blended Intensive Programmes

Zu den neuen Programmelementen im Aufruf 2021 gehören die Blended Intensive Programmes (BIP). Rund die Hälfte aller Antragsteller – 176 Projektträger, darunter 3 Konsortien – beantragten mindestens ein BIP. Damit sind die deutschen Projektträger überdurchschnittlich an der Durchführung von BIPs interessiert.  
Insgesamt wurden 444 BIPs  von den 176 Projektträgern beantragt. Im EU-Vergleich stellt dies ca. 14 Prozent aller beantragten BIPs dar. 8.767 tatsächlich mobile Teilnehmer der Partnerorganisationen, so der Plan, können an diesen 444 BIPs teilnehmen. Die Unterstützung der mobilen Teilnehmer erfolgt entsprechend den Regelungen für die „Short Term-Mobilität“ und nach dem Entsendelandprinzip.

Internationale Dimension

Erstmals ist es auch möglich, einen Anteil von bis zu 20 Prozent des in den klassischen Mobilitätsprojekten für die oben genannten Aktivitäten zur Verfügung gestellten Budgets für die Mobilität mit Partnerländern zu verwenden. 300 Projektträger, darunter alle 10 Konsortien, planen dies und wollen durchschnittlich 17 Prozent des Budgets für Outgoing-Mobilitäten nutzen.

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