Erasmus without Paper

Am 26. September 2017 fand die Abschlusskonferenz des ersten "Erasmus without Paper"-Projekts (EWP), ein Projekt der Erasmus+ Politikunterstützung, in Brüssel statt. Laut der EU-Kommission werden bis Ende dieses Jahres bereits 1.000 Hochschulen Teil des Projekts sein.

Ziel des Projekts

Die Entwicklung eines elektronischen Netzwerkes wird Hochschulen ermöglichen, Daten zur Erasmus-Mobilität auszutauschen und so die Anzahl von Papierdokumenten zu reduzieren. Dies soll zukünftig den administrativen Prozess, sowohl für Hochschulen als auch für Studierende, erleichtern.

Erasmus without Papers 2.0

Ein Folgeprojekt wurde 2017 unter den Zukunftsweisenden Kooperationsprojekten (Erasmus+ Politikunterstützung) genehmigt. Die Philipps-Universität Marburg ist dabei als deutsche Hochschule vertreten. Bis 2020 sollen fast alle Hochschulen in Europa die benötigten Daten online austauschen können und EWP in ihre internen Prozesse integriert haben. Der Wunsch ist es, dass EWP zum Start der neuen Programmgeneration bereits vollständig integriert ist.

Einbindung bereits bestehender Initiativen

Ein Kompetenzteam der EU-Kommission wird die Hochschulen in der Übertragungsphase unterstützen. Dieses wird auch dafür sorgen, dass bereits existierende und neuentwickelte Software kompatibel sowie frei verfügbar sind. Bereits bestehende Initiativen, wie OLA, Egracons und ESC, werden in dieses Projekt eingebunden.

Die NA DAAD wird auf den Regionaltagungen in Frankfurt (Oder) und Aachen über dieses Projekt informieren.