Erasmus+ Enriching lives, opening minds.

Zukunftsweisende Kooperationsprojekte

Zweit Studierende sitzen auf einer Treppe
Jan von Allwörden/DAAD

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich die untenstehenden Informationen aus den Erfahrungswerten der vergangenen Programmgeneration (2014-2020) ergeben. Der Aufruf wird voraussichtlich im Herbst 2021 veröffentlicht. Sobald Detailinformationen vorliegen, wird diese Webseite aktualisiert.

Wer kann teilnehmen?

Die Projektkonsortien setzen sich aus mindestens drei Organisationen zusammen, die drei Programmländer vertreten. Unter dieser Förderlinie können öffentliche oder private Einrichtungen teilnehmen, die auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie Erwachsenenbildung tätig sind. In den vergangenen Aufrufen waren darunter folgende:

  • Behörden, die für die Politik in der allgemeinen und beruflichen Bildung und im Jugendbereich auf nationaler/regionaler/lokaler Ebene zuständig sind
  • private oder öffentliche Organisationen ohne Erwerbszweck (NRO)
  • Forschungszentren
  • Hochschuleinrichtungen
  • Handelskammern
  • Netzwerke von Interessensgruppen
  • Anerkennungsstellen
  • Evaluierungs-/Qualitätssicherungsstellen
  • Berufsverbände und Arbeitgeber
  • Schulen oder andere Bildungseinrichtungen
  • Gewerkschaften und Personalvertretungen
  • Berufsberatungsdienste
  • Organisationen der Zivilgesellschaft und kulturelle Organisationen
  • Unternehmen
  • internationale Organisationen

Was benötige ich, um teilzunehmen?

  • EU-Login Konto
  • PIC (Participant Identification Code)

Der PIC wird für die Gesamtdauer des Erasmus+ Programms einmalig an jede teilnehmende Institution vergeben. Deshalb verfügt der Großteil der Hochschulen bereits über diesen PIC. Falls Ihre Einrichtung noch keinen PIC besitzt, können Sie diesen über das Funding and Tenders Portal der EU-Kommission beantragen. Hierzu werden Sie aufgefordert, einen Nachweis des Rechtsstatus Ihrer Einrichtung (Legal Entity Form) hochzuladen.

Welche Länder können teilnehmen?

  • die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union
  • Island, Liechtenstein, Norwegen
  • Türkei, Nordmazedonien, Serbien

Welche Projekte können gefördert werden?

In vergangenen Aufrufen wurden Projekte gefördert, die auf eine der neuen fünf Prioritäten für die europäische Zusammenarbeit abzielen:

  • Erwerb von Grundqualifikationen durch gering qualifizierte Erwachsene
  • Förderung von leistungsbasierten Ansätzen in der Berufsbildung
  • Förderung innovativer Technologie im Bereich der Laufbahnberatung
  • Professionalisierung des Personals (Schulbildung, einschließlich frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung)
  • Erreichung der Ziele der erneuerten EU-Strategie für die Hochschulbildung

Zu möglichen förderfähigen Aktivitäten zählen unter anderem die folgenden:

  • Analysen, Studien, Bestandsaufnahmen
  • Forschungstätigkeiten
  • Ausbildungsmaßnahmen
  • Erarbeitung von Berichten, Projektschlussfolgerungen, Empfehlungen für die Politik
  • Workshops
  • Konferenzen/Seminare
  • Tests und Bewertungen innovativer Ansätze an der Basis
  • Aktionen zur Sensibilisierung und Vorbereitung
  • Maßnahmen, die auf die Schaffung und Verbesserung von Netzwerken und den Austausch bewährter Verfahren zielen
  • Entwicklung von IKT-Tools (Software, Plattformen, Apps etc.) oder Lernressourcen
  • Entwicklung sonstiger intellektueller Ergebnisse

Welche Projekte gefördert werden können, kann je nach Aufforderung unterschiedlich sein. Entnehmen Sie bitte der jeweiligen Aufforderung der Europäischen Kommission genauere Angaben. Eine Auflistung mit Kurzbeschreibungen und weiteren Informationen zu den bewilligten Projekten der vergangenen Aufforderungen finden Sie auf der Erasmus+ Project Results Platform der Europäischen Kommission.

Wie erfolgt die Auswahl eines Projektes?

Die Auswahl der Projekte erfolgt zentral in Brüssel. Die qualitative Bewertung eines Projekts hängt von den Zielen der Zusammenarbeit und von der Art der teilnehmenden Organisationen ab.

Die Projekte werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Relevanz des Projekts (30%)
  • Qualität der Projektkonzeption und -durchführung (30%)
  • Qualität der Zusammensetzung des Projektteams und der Kooperationsvereinbarungen (20%)
  • Wirkung auf die Politikentwicklung und Verbreitung (20%)

Um in die engere Auswahl einer Förderungsmaßnahme zu kommen, muss der Projektantrag in seiner individuellen Bewertung einen Mindestschwellenwert erreichen:

  • Mindestens 70% der Gesamtpunktzahl (in allen vier Kriterien)
  • Mindestens 50% für jedes Kriterium

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie uns bitte eine E-Mail.

In unserem E-Mail-Verteiler der Erasmus+ Politikunterstützung informieren wir regelmäßig über Aufrufe, Neuerungen und Veranstaltungen im Kontext der Politikunterstützung. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

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