Erasmus+ Wer sich bewegt, bewegt Europa!

DAAD - Deutscher
                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Soziale Integration fördern

Wer kann teilnehmen?

Unter dieser Programmlinie können öffentliche oder private Einrichtungen teilnehmen, die auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung und Jugend tätig sind. In den vergangenen Aufrufen waren darunter folgende:

  • Bildungseinrichtungen und andere Bildungsanbieter
  • Für die allgemeine und berufliche Bildung und den Jugendbereich zuständige Behörden auf nationaler/ regionaler/ lokaler Ebene
  • Nichtregierungsorganisationen
  • Forschungseinrichtungen
  • Berufsverbände und Sozialpartner
  • Beratungseinrichtungen und Anerkennungsstellen
  • Internationale Organisationen
  • Privatunternehmen
  • Netzwerke der oben genannten Einrichtungen, sofern sie Rechtspersönlichkeit besitzen

* für den Jugendbereich können die förderfähigen Antragssteller variieren; hierfür berät und informiert die Nationale Agentur Jugend für Europa sie gern.

Welche Projekte können gefördert werden?

Ziel der Ausschreibungen in dieser Förderlinie ist die Umsetzung länderübergreifender Kooperationsprojekte, unter welchen folgende Aktivtäten förderfähig sind:

  • Kooperationen/ Partnerschaften und Netzwerkmodelle aus einschlägigen (öffentlichen/privaten) Akteuren aus unterschiedlichen Sektoren
  • Anpassung und Anwendung von Lernmethoden für neue Zielgruppen
  • Konferenzen, Seminare, Workshops und Treffen mit politischen und anderen Entscheidungsträgern
  • Bewertung, Austausch und Validierung von bewährten Verfahren und Lernerfahrungen
  • Fortbildungsmaßnahmen und andere Aktivitäten für den Kapazitätsaufbau (z.B. für Lehrkräfte, Kommunalbehörden Jugendarbeiter etc.)
  • Konzepte zur Unterstützung und Sensibilisierungsmethoden von jungen Menschen für junge Menschen
  • Gezielte Sensibilisierungs- und Verbreitungsaktivitäten auf der Grundlage wirksamer Kommunikationsstrategien und unter Einbindung von Informationsmaterial
  • Praktische und strategische Empfehlungen im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung und Jugend, die für die Zielsetzungen der Pariser Erklärung relevant sind
  • Konzepte zur Unterstützung von Sensibilisierungsmethosen, die auf junge Menschen aus benachteiligten Gruppen sowie neu angekommene Migranten und Flüchtlinge ausgerichtet sind

Beispiele guter Praxis unter Koordination und/oder Beteiligung deutscher Hochschulen finden Sie auf dieser Homepage unter der Rubrik „Beispiele guter Praxis“.

Eine gesamte Auflistung mit Kurzbeschreibungen und weiteren Informationen zu den bewilligten Projekten der vergangenen Aufforderungen dieser Förderlinie finden Sie zudem auf der Erasmus+ Project Results Platform der Europäischen Kommission.

Welche Länder können teilnehmen?

  • die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union
  • die EFTA-/EWR-Länder: Island, Liechtenstein, Norwegen
  • die EU-Bewerberländer: Türkei, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

 Was benötige ich, um teilzunehmen?

  • ECAS-Konto
  • PIC (Personal Identification Code)

Der PIC wird für die Gesamtdauer des Erasmus+ Programms (2014-2020) einmalig an jede teilnehmende Institution vergeben. Deshalb verfügt der Großteil der Hochschulen bereits über diesen PIC. Falls Ihre Einrichtung noch keinen PIC besitzt, können Sie diesen über das Teilnehmerportal (URF) der EU-Kommission beantragen. Hierzu werden Sie aufgefordert, einen Nachweis des Rechtsstatus Ihrer Einrichtung (Legal Entity Form) im Teilnehmerportal der Europäischen Kommission hochzuladen.

Wie erfolgt die Auswahl eines Projektes?

Die Auswahl der Projekte erfolgt zentral in Brüssel über die EACEA. Die qualitative Bewertung eines Projekts hängt von den Zielen der Zusammenarbeit und von der Art der teilnehmenden Organisationen ab.

Die Projekte werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Die Relevanz des Projekts (30%)
  • Die Qualität der Projektkonzeption und -durchführung (20%)
  • Die Qualität der Zusammensetzung des Projektteams und Kooperationsvereinbarungen (20%)
  • Wirkungsgrad, Verbreitung und Nachhaltigkeit (30%)

Um in die engere Auswahl einer Förderungsmaßnahme zu kommen, muss der Projektantrag in seiner individuellen Bewertung mindestens 60% der möglichen Gesamtpunktzahl (d.h. aller vier Kriterien zusammen) und mindestens einen Schwellenwert von 50% für jedes einzelne Kriterium erreichen.

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie bitte eine E-Mail an policysupport@daad.de.

Nach oben