Europäische experimentelle Maßnahmen

Wer kann teilnehmen?

  • Behörden
  • öffentliche oder private Organisationen oder Einrichtungen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung oder Jugend tätig sind
  • öffentliche oder private Organisationen oder Einrichtungen, die Aktivitäten in Verbindung mit allgemeiner und beruflicher Bildung und/ oder Jugend in anderen sozioökonomischen Bereichen ausführen

Was benötige ich, um teilzunehmen?

  • ECAS-Konto (European Commission Authentication Service)
  • PIC (Personal Identification Code)

Diese können Sie diese über das Teilnehmerportal (URF) der Europäischen Kommission beantragen. Nach erfolgreicher Registrierung eines PIC, muss dieser von den Erasmus+ Nationalagenturen validiert werden. Hierzu werden Sie aufgefordert, einen Nachweis des Rechtsstatus Ihrer Einrichtung (Legal Entity Form) im Teilnehmerportal der Europäischen Kommission hochzuladen.

Welche Länder können teilnehmen?

  • die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union
  • die EFTA-/EWR-Länder: Island, Liechtenstein, Norwegen
  • die EU-Bewerberländer: Türkei, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

Welche Projekte können gefördert werden?

Förderfähige Aktivitäten unter dieser Förderlinie stehen unter Federführung hochrangiger Behörden. Maßnahmen sollen getestet, Hypothesen überprüft, Evidenzdaten erarbeitet und Schlüsselkriterien für die Umsetzung entwickelt werden.
Ziel ist hier die länderübergreifende Zusammenarbeit und das gegenseitige Lernen zwischen den Behörden auf höchster institutioneller Ebene. Die Erhebung und Analyse wesentlicher Daten sollten verbessert werden, damit innovative Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und implementiert werden können. Zudem sollen somit die Übertragbarkeit und Skalierbarkeit innovativer Maßnahmen erleichtert werden.

Wie erfolgt die Auswahl eines Projektes?

Die Auswahl der Projekte erfolgt zentral in Brüssel. Außerdem ist sie in zwei Phasen unterteilt, und zwar die des Erstvorschlags (Phase I) und die des Vollantrags (Phase II). Für Erstvorschläge gilt als Vergabekriterium das der "Relevanz des Projekts". Wird hier die entsprechende Punktzahl erreicht, die je nach Aufforderung abweichen kann, erhält man die Möglichkeit einen Vollantrag einzureichen. Alle Antragssteller erhalten die Ergebnisse der Vorauswahl sowie eine Bewertung. Die qualitative Bewertung eines Projekts hängt von den Zielen der Zusammenarbeit und von der Art der teilnehmenden Organisationen ab.

Die Projekte werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Die Relevanz des Projekts (20%)
  • Die Qualität der Projektkonzeption und -durchführung (30%)
  • Die Qualität der Zusammensetzung des Projektteams und Kooperationsvereinbarungen (20%)
  • Wirkungsgrad, Verbreitung und Nachhaltigkeit (30%)

Um in die engere Auswahl einer Förderungsmaßnahme zu kommen, muss der Projektantrag in seiner individuellen Bewertung mindestens 60 Punkte erreichen.

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie bitte eine E-Mail an policysupport@daad.de.

Weiterführende Informationen