Erasmus+ Wer sich bewegt, bewegt Europa!

DAAD - Deutscher
                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Zukunftsweisende Kooperationsprojekte

Wer kann teilnehmen?

Beim aktuellen Aufruf (EACEA 41/2016) können Teilnehmer Projektkonsortien bilden, die sich aus mindestens drei Organisationen zusammensetzen, die drei Programmländer vertreten.
Dabei können die Organisationen aus folgenden Bereichen kommen:

  • Behörden, die für die Politik in der allgemeinen und beruflichen Bildung und im Jugendbereich auf nationaler/regionaler/lokaler Ebene zuständig sind
  • private oder öffentliche Organisationen ohne Erwerbszweck (NRO)
  • Forschungszentren
  • Hochschuleinrichtungen
  • Handelskammern
  • Netzwerke von Interessensgruppen
  • Anerkennungsstellen
  • Evaluierungs-/Qualtitätssicherungsstellen
  • Berufsverbände und Arbeitgeber
  • Schulen oder andere Bildungseinrichtungen
  • Gewerkschaften und Personalvertretungen
  • Berufsberatungsdienste
  • Organisationen der Zivilgesellschaft und kulturelle Organisationen
  • Unternehmen
  • internationale Organisationen

Was benötige ich, um teilzunehmen?

  • ECAS-Konto
  • PIC (Personal Identification Code)

Den PIC können Sie über das Teilnehmerportal (URF) der Europäischen Kommission beantragen. Nach erfolgreicher Registrierung eines PIC, muss diese von den Erasmus+ Nationalagenturen validiert werden. Hierzu werden Sie aufgefordert, einen Nachweis des Rechtsstatus Ihrer Einrichtung (Legal Entity Form) im Teilnehmerportal der Europäischen Kommission hochzuladen.

Welche Länder können teilnehmen?

  • die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union:
  • die EFTA-/EWR-Länder: Island, Liechtenstein, Norwegen
  • die EU-Bewerberländer: Türkei, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

Welche Projekte können gefördert werden?

Im Rahmen des aktuellen Aufrufs (EACEA 41/2016) können nur Projekte gefördert werden, die auf eine der neuen fünf Prioritäten für die europäische Zusammenarbeit abzielen:

  • Erwerb von Grundqualifikationen durch gering qualifizierte Erwachsene
  • Förderung von leistungsbasierten Ansätzen in der Berufsbildung
  • Förderung innovativer Technologie im Bereich der Laufbahnberatung
  • Professionalisierung des Personals (Schulbildung, einschließlich frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung)
  • Erreichung der Ziele der erneuerten EU-Strategie für die Hochschulbildung

Diese wurden im „Gemeinsamen Bericht des Rates und der Kommission 2015 über die Umsetzung des strategischen Rahmens für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (Education and Training 2020)“ bestimmt.

Zu möglichen förderfähigen Aktivitäten zählen unter anderem die folgenden:

  • Analysen, Studien, Bestandsaufnahmen
  • Forschungstätigkeiten
  • Ausbildungsmaßnahmen
  • Erarbeitung von Berichten, Projektschlussfolgerungen, Empfehlungen für die Politik
  • Workshops
  • Konferenzen/Seminare
  • Tests und Bewertungen innovativer Ansätze an der Basis
  • Aktionen zur Sensibilisierung und Vorbereitung
  • Maßnahmen, die auf die Schaffung und Verbesserung von Netzwerken und den Austausch bewährter Verfahren zielen
  • Entwicklung von IKT-Tools (Software, Plattformen, Apps etc.) oder Lernressourcen
  • Entwicklung sonstiger intellektueller Ergebnisse

Welche Projekte gefördert werden können, kann je nach Aufforderung unterschiedlich sein. Entnehmen Sie bitte der jeweiligen Aufforderung der Europäischen Kommission genauere Angaben.

Eine Auflistung mit Kurzbeschreibungen und weiteren Informationen zu den bewilligten Projekten der vergangenen Aufforderungen finden Sie auf der Erasmus+ Project Results Platform der Europäischen Kommission.

Wie erfolgt die Auswahl eines Projektes?

Die Auswahl der Projekte erfolgt zentral in Brüssel. Die qualitative Bewertung eines Projekts hängt von den Zielen der Zusammenarbeit und von der Art der teilnehmenden Organisationen ab.

Die Projekte werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Relevanz des Projekts (30%)
  • Qualität der Projektkonzeption und -durchführung (30%)
  • Qualität der Zusammensetzung des Projektteams und der Kooperationsvereinbarungen (20%)
  • Wirkung auf die Politikentwicklung und Verbreitung (20%)
     

Um in die engere Auswahl einer Förderungsmaßnahme zu kommen, muss der Projektantrag in seiner individuellen Bewertung einen Mindestschwellenwert erreichen:

  • Mindestens 70% der Gesamtpunktzahl (in allen vier Kriterien)
  • Mindestens 50% für jedes Kriterium

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie bitte eine E-Mail an policysupport@daad.de.

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