Interinstitutionelle Vereinbarungen

Voraussetzung für Mobilitätsmaßnahmen zwischen Hochschulen

Damit im Rahmen des Erasmus+ Programms Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal zwischen zwei oder mehr Hochschulen stattfinden kann, muss für die Vertragslaufzeit eine Interinstitutionelle Vereinbarung (Inter-Institutional Agreement – IIA) zwischen der entsendenden und der aufnehmenden Hochschule geschlossen werden.

Für die Mobilität mit Programmländern (KA103) gilt, dass beide Hochschulen im Besitz einer gültigen Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) sein müssen.

Qualitätsanforderungen der Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE)

Beide Hochschulen verpflichten sich zur Einhaltung der Qualitätsanforderungen der Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) in der Durchführung und Verwaltung der Mobilität.

Ferner einigen sie sich auf quantitative und qualitative Maßnahmen, um hochwertige Mobilität und größtmögliche Wirkung zu gewährleisten.

Für Auslandspraktika, eingeladene Unternehmensvertreter (STA) sowie für Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken muss kein IIA geschlossen werden/vorliegen.

Abschluss vor Beginn von Mobilitätsmaßnahmen

Es wird empfohlen, dass Hochschulen aus Programm- und Partnerländern diese Vereinbarung unterzeichnen, sobald sie für die Förderung internationaler Mobilitätsprojekte ausgewählt worden sind, in jedem Fall jedoch vor Beginn der Mobilitätsmaßnahmen.