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Zukunftsweisende Kooperationsprojekte

Zwei internationale Hochschulmitarbeiter erarbeiten ein Konzept für ein Zukunftsweisendes Kooperationsprojekt der Erasmus+ Politikunterstützung.
Oliver Reetz/DAAD

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich die untenstehenden Informationen aus den Erfahrungswerten der vergangenen Programmgeneration (2014-2020) ergeben. Der Aufruf wird voraussichtlich im Herbst 2021 veröffentlicht. Sobald Detailinformationen vorliegen, wird diese Webseite aktualisiert.

Was wird gefördert?

Zukunftsweisende Kooperationsprojekte werden zur Ermittlung, Prüfung, Entwicklung und Bewertung innovativer Ansätze ausgeschrieben. Ziel ist es, neue Partnerschaften wichtiger Interessensgruppen zu bilden und eine gemeinsame Projektdurchführung zu erreichen. Hier sollen insbesondere wirksame Methoden, Instrumente und Strategien für politische Entscheidungsträger entwickelt werden, die in den Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie Jugend von Bedeutung sind. Projekte dieser Förderlinie folgen dem Bottom-Up-Ansatz, indem Innovationen von repräsentativen Interessengruppen an der Basis gefördert werden. Zu den zentralen Absichten gehört auch, detaillierte Kenntnisse über Zielgruppen, Lernen, Unterricht, Ausbildung oder Umstände in der Jugendarbeit aufzuweisen, um einen Beitrag zur Verbesserung der Bildungs- und Jugendpolitik zu leisten.

Ausschreibung

Aufrufe dieser Förderlinie werden in der Regel alle zwei Jahre veröffentlicht.

Budget

Die budgetäre Ausstattung unter dieser Förderlinie ist je nach Aufruf unterschiedlich und kann variieren. Bei den bisherigen Aufrufen lag sie bei einer maximalen Fördersumme von 500.000 Euro pro Projekt bei einer maximalen EU-Förderung von 75%. Eine Kofinanzierung ist somit erforderlich.

Laufzeit

24-36 Monate

Welche Länder können teilnehmen?

  • die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union
  • Island, Liechtenstein, Norwegen
  • Türkei, Nordmazedonien, Serbien

Welche Projekte können gefördert werden?

Das Projektkonsortium muss aus mindestens drei Organisationen aus drei Programmländern bestehen.

Zukunftsweisende Kooperationsprojekte richten sich an alle Fachbereiche. Geförderte Projekte können somit unterschiedlicher Art sein. Auf unseren Seiten im Bereich Beispiele aus der Praxis finden Sie Zusammenfassungen einiger geförderter Projekte. Zudem bietet die Erasmus+ Project Results Platform eine Auflistung mit Kurzbeschreibungen aller bewilligter Projekte vergangener Aufrufe.

Wie erfolgt die Auswahl eines Projektes?

Die Auswahl der Projekte erfolgt zentral in Brüssel. Alle Anträge werden von der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) auf formale Förderfähigkeit geprüft. Formal gültige Anträge werden anschließend von unabhängigen Gutachern qualitativ bewertet und die Förderentscheidung auf Basis der Expertenbewertung der Europäischen Kommission getroffen. Alle Antragsteller werden von der EACEA über die Ergebnisse bei positiver und negativer Bewertung informiert. Der Zeitraum der Prüfung und Rückmeldung ist je nach Projektaufruf unterschiedlich. Bitte beachten Sie hierzu die jeweilige Ausschreibung.

Die vier Auswahlkriterien

  • Relevanz des Projekts
  • Qualität der Projektkonzeption und -umsetzung
  • Qualität der Partnerschaft und Kooperationsvereinbarung
  • Wirkung auf die Politikentwicklung und Verbreitung

An wen wende ich mich, wenn ich Fragen habe?

Lassen Sie sich bei Fragen gerne von uns beraten. Hierzu senden Sie uns bitte eine E-Mail.

In unserem E-Mail-Verteiler der Erasmus+ Politikunterstützung informieren wir regelmäßig über Aufrufe, Neuerungen und Veranstaltungen im Kontext der Politikunterstützung. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

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