Erasmus+ Strategische Partnerschaft: Detecting and Preventing Dropout from Higher Education

Projekttitel: Detecting and Preventing Dropout from Higher Education or Supporting Students to Switch Successfully to Vocational Education and Training
Projektdauer 01. September 2014 - 28. Februar 2017
Koordinator Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA), (DE)
Partner
  • Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, (DE)
  • ZAB consult GmbH Aachen, (DE)
  • INFOART EOOD, Plovdiv, (BG)
  • Universita degli Studi di Macerata, (IT)
  •  Applied Vocational Psychology and Policy Research Unit (AVOPP)
  •  Esch-sur-Alzette, (LUX)
  •  University of Plymouth, (UK)

Ziel: Stabilisierung und Bewältigung von Studienabbruchrisiken

Die Erasmus+ Strategische Partnerschaft hat die Stabilisierung und Bewältigung von Studienabbruchrisiken zum Ziel oder alternativ einen begleiteten Wechsel in eine duale Berufsausbildung. Angestrebt wird zum einen die Entwicklung eines Frühwarn- und Diagnosesystem in Form eines Selbsteinschätzungstools zur Identifikation eines eventuellen Abbruchrisikos.

Gezielte Unterstützungsmaßnahmen

Darüber hinaus werden Präsenz- und Online-Qualifizierungen von Studien- und Berufsberatern entwickelt sowie ein Webportal für Studierende und Multiplikatoren mit gezielten Unterstützungsmaßnahmen erstellt.

Bildungsbereichübergreifende Partnerschaft

Die Partnerschaft ist bildungsbereichsübergreifend angelegt und wurde von der NA DAAD 2015 als Beispiel guter Praxis bei verschiedenen Veranstaltungen und Präsentationen vorgestellt.

Projektmotivation laut Projektkoordinator Thomas Jäger:

Gegenwärtig brechen in ganz Europa zu viele Studierende ihr Studium ab. Dem Arbeitsmarkt geht hierdurch eine Vielzahl hochqualifizierter Fachkräfte verloren. Erfahrungen in anderen Projekten – wie dem ebenfalls von der HdBA koordinierten LLP-Projekt PraeLab – haben gezeigt, dass die intensive, auch sektorenübergreifende Netzwerkarbeit von Beratungsexpertinnen und -experten zur Unterstützung Abbruchgefährdeter ein wichtiger Bestandteil in der Prävention von Bildungsabbrüchen ist. Im Laufe des Jahres 2015 wurden seitens der HdBA intensive Kontakte zu Beratungsexpertinnen und -experten aus Hochschulen, Agenturen für Arbeit und Kammern geknüpft und das Projekt vorgestellt.

Anhand einer Abfrage unter Beraterinnen und Beratern aus den Sektoren Hochschule und Berufsberatung wurden spezifische Unterstützungsbedarfe im Hinblick auf die Prävention von Bildungsabbrüchen ermitteln. Insbesondere das PrevDrop-Online-Selbsteinschätzungstool, das momentan im Rahmen des Projektes entwickelt wird und kurz vor Fertigstellung steht, wird als willkommenes Zusatzangebot für die Arbeit mit der Zielgruppe Studienzweifler angesehen. Im weiteren Verlauf finden nun Qualifizierungsmaßnahmen für Beraterinnen und Berater aus den beiden Sektoren Hochschule und Berufsberatung statt.

Ergänzend dazu werden wir ab dem Sommer 2016 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Qualifizierungsmaßnahmen sowie interessierten Beratungsexpertinnen und -experten Online-Lernmaterialien bereitstellen. Auch für Studierende wird auf dem Web-Portal ein separater Bereich mit Zugang zum Selbsteinschätzungstool zur Erkennung möglicher Studienabbruchrisiken sowie zu weiterführenden unterstützenden Materialien eingerichtet.