Erasmus+ Wer sich bewegt, bewegt Europa Wer sich bewegt, bewegt Europa

Vorbereitende Reisen in Programmländer (KA103) für schwerbehinderte Studierende

Vier Studierende unterhalten sich im Uni-Gebäude und schauen zusammen in eine Mappe und einen Laptop
Jan von Allwörden / DAAD

Die NA DAAD fördert in begrenztem Umfang aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorbereitende Reisen für schwerbehinderte Studierende zur Vorbereitung eines Erasmus+ Auslandsaufenthalts in einem Programmland.

Welche Ziele werden verfolgt?

Erasmus+ verfolgt einen integrativen Ansatz und möchte möglichst vielen Studierenden - unabhängig von persönlichen Einschränkungen - einen Auslandsaufenthalt ermöglichen. Zur Vorbereitung von Studierendenmobilitäten zum Studium sowie Studierendenmobilitäten zum Praktikum von schwerbehinderten Studierenden (ab einem Grad der Behinderung von 50) können daher Reisen in das Zielland der Erasmus+ Mobilität bezuschusst werden.

Was wird gefördert?

Die NA DAAD fördert Reisen von schwerbehinderten Studierenden zur Vorbereitung eines Erasmus+ Auslandsaufenthalts zu Studien- oder Praktikumszwecken in Programmländern. Dies Reise dient der Erkundung der Bedingungen vor Ort (barrierearmer Wohnraum, Bedingungen auf dem Campus, Personennahverkehr etc.). Darüber hinaus kann maximal eine Begleitperson als Assistenz auf der Reise mit einer Pauschale gefördert werden.
Die Dauer der Vorbereitungsreise ist unabhängig von der Höhe des Zuschusses, sodass die Planung und Durchführung der Reise vollständig durch den Antragsteller bestimmt werden kann. Die Reisen können von Januar bis November eines Jahres durchgeführt werden.

Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein?

  • Die Beantragung der Fördermittel muss vor Antritt der Reise erfolgen. Die Bewilligung steht unter Mittelvorbehalt. Die Mittel werden nach der Reise als Pauschale ausgezahlt und nicht im Mobility Tool+ berichtet.
  • Der Antrag sollte der NA DAAD mindestens vier Wochen vor beantragtem Reisebeginn im Original zugehen.
  • Geförderte müssen Studierende einer Hochschule sein, die im Besitz einer Erasmus+ Charta für die Hochschulbildung (ECHE) ist und am Erasmus+ Programm teilnimmt
  • Die Hochschule hat den Geförderten eine verbindliche Förderzusage für einen Erasmus+ Aufenthalt in dem im Antrag genannten Zielland erteilt
  • Der GdB (mind. 50) ist mit einem Schwerbehindertenausweis nachzuweisen, welcher bei der Hochschule in Kopie vorzulegen ist

Information und Antragsstellung

Ergänzende Informationen erhalten Sie bei Frau Petra Podlech. Anträge können laufend gestellt werden. Eine Bewilligung erfolgt nach Prüfung durch die NA DAAD. Für einen reibungslosen Ablauf wird eine frühzeitige Antragstellung empfohlen.

Bitte senden Sie Ihren Antrag an folgende Adresse:
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD
Referat Mobilität von Einzelpersonen (EU02)
z.H. Petra Podlech
Kennedyallee 50
53175 Bonn

Kontakt

Petra Podlech

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