Erasmus+ Wer sich bewegt, bewegt Europa!

DAAD - Deutscher
                    Akademischer Austauschdienst - German Academic Exchange Service Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Ludwig Schreier

Projektmanager

Infos zum Erasmus-Aufenthalt

  • Jahr: 2009
    Art: Studium
    Zielland: Vereinigtes Königreich, Preston
    Fachrichtung: Physikalische Technik, Dipl.-Ing. (FH)
    Deutsche Hochschule: Hochschule RheinMain

privat/DAAD

Erasmus verbindet Europa auf einer akademischen Ebene und noch viel mehr die Menschen.

Das Angebot eines Erasmus-Aufenthalts habe ich seinerzeit sofort als Chance wahrgenommen, meine Erfahrungen und mein Wissen zu erweitern. England als Zielland lag mir insofern nahe, da ich schon immer viel englischsprachige Literatur gelesen habe – und meine Sprach- aber auch Umgangsfähigkeiten die Kultur, das Land und die Leute betreffend noch näher zusammenführen wollte. Natürlich hat mich auch die Partner-Universität, University of Central Lancashire, mit ihrem Programmangebot direkt überzeugt.

Prägendes Neuland

So waren auch meine Erfahrungen in England vielfältig und persönlichkeitsprägend. Die Unterschiede zu Deutschland waren zum einen in der Größe der Universität zu finden, beim Ablauf, den Studierenden und in der Physik-Arbeitsgruppe. Dies war eine Expertengruppe für Polymer-Physik, die es so an meiner Heimat-Hochschule nicht gab. Die Schwerpunkte, Methodiken, Denk- und Arbeitsweisen und die Umsetzung von Forschung & Entwicklung waren für mich Neuland. Die Erfahrungen aus der Forschungsgruppe haben mir ein Grundverständnis für Computersimulationen und Algorithmen in der Welt der Physik ermöglicht.

Wissen und Netzwerke

Das hilft mir in meinem heutigen Berufsleben sehr. Seit meinem Erasmus-Aufenthalt habe ich mich stetig in diverse, meist englischsprachige Themengebiete einarbeiten sowie Wissen und Netzwerke aufbauen können. Ich kommuniziere täglich mit verschiedenen Menschen aus verschiedenen Nationen, das geht alles nur mit gutem Englisch. Ich kann mir auch vorstellen, wieder im Ausland zu leben und zu arbeiten. Es bestehen weiterhin viele gute Beziehungen ins Ausland, speziell nach Großbritannien. Kurzgefasst könnte man sagen, man kennt jetzt die Türen, durch die man gehen könnte. Ich fliege auch regelmäßig zu Konferenzen, Messen oder sogar aus guten, privaten Gründen nach Großbritannien.

Blick auf Europa

Europa war mir schon immer etwas näher, da ich vom Bodensee (Lindau) komme und unsere Nachbarländer, Österreich und die Schweiz aus meiner Kindheit und auch beruflich kenne. Erasmus verbindet Europa auf einer akademischen Ebene und noch viel mehr die Menschen. Ich empfehle jedem Studierenden ausnahmslos die Teilnahme am Erasmus-Programm.

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